Zur dritten Auflage des Wettkampfes kamen so viele wie noch nie an den Unterbacher See. Mit dabei war auch ein 12-facher Weltmeister.

Zur dritten Auflage des Wettkampfes kamen so viele wie noch nie an den Unterbacher See. Mit dabei war auch ein 12-facher Weltmeister.
Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

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Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

Düsseldorf. Seit etlichen Jahren gibt es in Düsseldorf einen großen Marathon. Und auch einen Triathlon. Nicht aber einen großen, etablierten Schwimmwettkampf: „Das wollten wir ändern“, sagt Alexis-Vivian Buch (31), Vorsitzender des Düsseldorfer Triathlon-Vereins. Zusammen mit Thomas Berg (31) rief er deswegen das Freiwasserschwimmen am Unterbacher See ins Leben.

Das war vor zwei Jahren. Gestern ging der Wettkampf, den man mittlerweile durchaus als etabliert bezeichnen kann, in seine dritte Runde. Genau 621 Schwimmer hatten sich im Vorfeld angemeldet, geschwommen wurde in drei Runden, jeweils mit einer anderen Distanz. Die meisten Teilnehmer trauten sich die 3,3 Kilometer lange Strecke zu. „Etwa die Hälfte der Teilnehmer schwimmt einmal komplett durch den See“, sagt Organisator Alexis-Vivian Buch. Die andere Hälfte verteile sich auf die Distanzen von zwei und einem Kilometer. Durch gelbe Bojen waren die einzelnen Strecken auf dem Wasser abgesteckt.

Zur dritten Auflage des Wettkampfes kamen so viele wie noch nie an den Unterbacher See. Mit dabei war auch ein 12-facher Weltmeister.
Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

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Kampf auf den letzten Metern: Am Ziel gaben die Schwimmer noch einmal Gas (l.). Als erster ins Ziel kam wie erwartet der 12-fache Weltmeister Thomas Lurz (r.). Fotos (2): Judith Michaelis

Klein anfangen wollte beispielsweise Bettina Streuer (29). Seit Jahren läuft sie beim Marathon mit, nur das Schwimmen war nie ihr Ding. „Das will ich aber ändern“, sagt die Düsseldorferin: Das Freiwasserschwimmen sei dazu eine ideale Gelegenheit. „Und ich kann für den Triathlon trainieren.“ Den wolle sie nämlich im kommenden Jahr erstmals bestreiten.

Unter den Teilnehmer war auch ein Weltmeister und Olympiasieger

Auch Stefan Voigt aus Grevenbroich war zum ersten Mal dabei. Und hatte Respekt vor der Strecke: „Das ist schon was anderes als im Schwimmbad. Da kann man sich zwischendurch am Beckenrand festhalten und verschnaufen, das geht hier nicht.“ Am Ende war er jedoch ganz überrascht von seiner Zeit: 27 Minuten hat er für den einen Kilometer gebraucht. „Ich hatte mit 45 Minuten gerechnet“, sagt der 34-Jährige.

Der Sieger des ganzen Wettkampfes, der stand aber schon im Voraus so gut wie fest. Denn unter die Teilnehmer hatte sich der 12-fache Weltmeister und damit Deutschlands erfolgreichster Schwimmer im Freiwasserschwimmen gemischt: Nach nur 38,41 Minuten sprintete der Würzburger Thomas Lurz (36) an den Südstrand des Sees. „Wir hatten ihn eingeladen und er ist gekommen, das freut uns natürlich riesig“, sagt Buch.

Den See einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen

Zum zweiten Mal konnten auch die kleinsten Schwimmer beim Kinderschwimmen an den Start gehen: Über 250 Meter konnten auch sie einmal mehr vom See erschwimmen, als nur den sonst durch Holzbalken abgetrennten Bereich des Strandbades Süd. Denn auch das mache den Reiz des Freiwasserschwimmens aus, meint Bettina Streuer: „Man kann den Unterbacher See von einer ganz anderen Seite sehen, das ist schon spannend.“

Für die Sicherheit sorgten gestern über 50 Einsatzkräfte der DLRG und des Roten Kreuzes. Und als kleines Wellness-Angebot waren auch Physiotherapeuten der Heinrich-Heine-Universität vor Ort. Die kümmerten sich auf Wunsch nach dem Zieleinlauf der Schwimmer um deren verspannte Muskeln.

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