Der Manager bemängelt zahlreiche Fehlentscheidungen gegen Fortuna.

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Sportvorstand Wolf Werner

Sportvorstand Wolf Werner

Fabian Stratenschulte

Sportvorstand Wolf Werner

Düsseldorf. Die 0:3-Niederlage von Hoffenheim steckte Wolf Werner auch am Sonntag noch in den Knochen. So sehr sich der Sportvorstand von Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf auch über die Fehler seiner Spieler ärgert – noch mehr regen ihn die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter auf. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, sagte Werner, der sich vor allem auf ein Handspiel des Hoffenheimers Andreas Beck im Strafraum bezog.

Fortuna-Spieler Axel Bellinghausen hatte nach dem Spiel Schiedsrichter Wolfgang Stark noch in Schutz genommen: „Ich habe ihm wahrscheinlich im Weg gestanden.“ Wolf Werner regte das auf: „Wir finden auch für alles eine Entschuldigung. Da stehen vier Unparteiische auf und neben dem Platz. Einer muss das doch sehen, was alle auf der Tribüne erkannt haben.“ Seine Kritik habe der 70-Jährige auch gegenüber Stark direkt geäußert.

„Ich kann mir nicht erklären, warum uns so etwas passiert“, sagte Werner. Der Manager wies auf vier weitere spielentscheidende Entscheidungen der Schiedsrichter in der Saison hin.

Wolf Werner: Wir wollen nicht mehr als fair behandelt werden

In den Heimspielen gegen Borussia Mönchengladbach (0.0), gegen Hoffenheim (1:1) und Wolfsburg (1:4) sowie in Dortmund (1:1) sei Fortuna jeweils ein Elfmeter verwehrt worden. „In der wahren Tabelle wollten wir nicht das Team mit den meisten Fehlentscheidungen sein.“ In der im Internet geführten – nicht offiziellen – Rangliste, in der Fehlentscheidungen berücksichtigt sind, liegt Fortuna auf Platz zehn: Mit sechs Punkten mehr als den bislang erreichten 29 Zählern. „Wir wollen nicht mehr als fair behandelt werden“, sagte Werner.

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