Wolf Werner blickt zurück, sagt Danke und spricht über seine Zukunft.

Wolf Werner und „seine“ Trainer Norbert Meier, ...
Wolf Werner und „seine“ Trainer Norbert Meier, ...

Wolf Werner und „seine“ Trainer Norbert Meier, ...

... , Uwe Weidemann, ...

... , Mike Büskens, ...

... , Oliver Reck, ...

... und Lorenz-Günther Köstner.

Christof Wolff, Bild 1 von 5

Wolf Werner und „seine“ Trainer Norbert Meier, ...

Düsseldorf. Wolf Werner hat in den vergangenen sechs Jahren die Geschicke von Fortuna Düsseldorf entscheidend mitgeprägt. Im Folgenden kommt der Sportvorstand von Fortuna Düsseldorf zu Wort und beschreibt seine Gefühle zum Abschied.

Die Gründe für den vorzeitigen Abschied

„Ich halte es für das Beste, wenn soweit Ruhe in den Verein kommt, dass sich die Mannschaft wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann – und es ab sofort nur noch einen Verantwortlichen für den sportlichen Bereich gibt. Da die Übergabe nach intensiver Arbeit in einer positiven Atmosphäre bereits gelungen ist und die Zusammenarbeit mit Helmut Schulte so gut funktioniert hat, sehe ich für die Zukunft keine Probleme.“

Der Wehmut zum Abschied

„Ich bleibe Fortune durch und durch. Auch über das Ende der Saison hinaus stehe ich dem Verein zur Verfügung, wenn mein Rat gebraucht wird. Vom Fußball und der Fortuna werde ich ohnehin nicht richtig loskommen. Ich habe mich von der Mannschaft am Montag verabschiedet, und auch das ist mir sehr schwergefallen.“

Der Rückblick auf die Zeit in Düsseldorf

„Es war eine tolle und erfolgreiche Zeit bei der Fortuna, in einer wunderbaren Stadt, mit herausragenden Fans in einem der schönsten Stadien Deutschlands. In den Jahren gelang es gleichzeitig, neben den sportlichen Erfolgen, die wirtschaftliche Basis für die Gesundung der Fortuna zu legen. Selbst das Jahr 2013 hatte enorme positive wirtschaftliche Auswirkungen. Wer hätte bei meinem Amtsantritt nur im Entferntesten davon geträumt, dass der Fortuna dieser sportlich und wirtschaftlich erfolgreiche Weg gelingen würde?“

Die wichtigsten Weggefährten

„Wir haben unter schweren Bedingungen immer nach den besten Lösungen gesucht und sie meist auch gefunden. Deswegen können wir alle sehr stolz auf das Erreichte sein. Ich bin froh, dass ich mit Peter Frymuth, Paul Jäger, Werner Sesterhenn, Thomas Allofs und Sven Mühlenbeck zusammenarbeiten durfte.“

Der Dank an den Verein

„Ich danke Vorstand und Aufsichtsrat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, sowie auch herzlich allen Mitarbeitern der Fortuna für ihren unermüdlichen Einsatz, den Trainern, den Funktionsteams und der medizinischen Abteilung. Insbesondere natürlich auch allen Spielern, die während meiner Tätigkeit zu den Erfolgen beigetragen haben. Besonders am Herzen liegt mir auch, Campino und den Toten Hosen zu danken, die stets an unserer Seite gestanden haben.“

Der Ausblick auf das Privatleben

„Meine Frau war gar nicht so erpicht darauf, dass ich früher aufhöre als es geplant war. Wir haben ein schönes Haus in Wilhelmshaven, wo wir die nächsten Tage zur Ruhe kommen werden. An eine Rosenzucht denke ich übrigens nicht. In der nächsten Woche steht nämlich eine Knieoperation bei meinem Freund Ulf Blecker (Teamarzt der Fortuna; Anm. der Redaktion) in Düsseldorf an. Da ich danach dann bei Bernd Restle in der Reha sein werde, bleibe ich der Fortuna auch räumlich zunächst verbunden.“

Das sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Fortuna, Burchard von Arnim:

„Wir möchten uns bereits jetzt ganz herzlich bei Wolf Werner für die langjährige und außerordentlich erfolgreiche Arbeit für die Fortuna bedanken. Er ist einer der wesentlichen Protagonisten der nachhaltig positiven wirtschaftlichen und sportlichen Entwicklung in den vergangenen Jahren, und wir freuen uns, dass er dem Verein auch in Zukunft eng verbunden bleibt.“

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