Fortunas Trainer Norbert Meier will, dass sich seine Mannschaft gegen den Ligafavoriten Hertha BSC nicht verkriecht.

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Der Berliner Bär bekommt jetzt schon zwei kräftige Nasenstüber. DEG-Kapitän Daniel Kreutzer (l.) und Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz freuen sich schon auf ihre jeweiligen Spiele am Sonntag in der Hauptstadt.

Der Berliner Bär bekommt jetzt schon zwei kräftige Nasenstüber. DEG-Kapitän Daniel Kreutzer (l.) und Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz freuen sich schon auf ihre jeweiligen Spiele am Sonntag in der Hauptstadt.

Wolff

Der Berliner Bär bekommt jetzt schon zwei kräftige Nasenstüber. DEG-Kapitän Daniel Kreutzer (l.) und Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz freuen sich schon auf ihre jeweiligen Spiele am Sonntag in der Hauptstadt.

Düsseldorf. Fortuna schwebt zwischen den Welten. Nahezu genau so weit von der Aufstiegs- wie von der Abstiegszone in der 2. Fußball-Bundesliga entfernt, entscheidet es sich in den kommenden Spielen, wohin die Reise für die Düsseldorfer Fußballer geht. „Obwohl wir unsere gute Serie mit dem 3:1-Erfolg gegen Cottbus fortsetzen konnten, müssen wir auch jetzt unbedingt wach bleiben“, mahnt Norbert Meier. Es sei keineswegs so, dass man die nächsten Spiele entspannt angehen könne. „Wer nur zehn Prozent an Einstellung vermissen lässt, der kann in dieser engen Liga nicht mithalten“, sagt Fortunas Trainer. Die Konzentration müsse immer hoch gehalten werden, vor allem gegen den absoluten Aufstiegsfavoriten Hertha BSC.

„Wir werden uns auch gegen die Berliner nicht verkriechen. Das passt nicht zur Mentalität unserer Mannschaft“, erklärt der Trainer. „Es ist gleichzeitig eine schwere Aufgabe, weil es gegen sehr gute Individualisten geht und andererseits eine leichte, weil wir nichts zu verlieren haben.“

Fortunas Trainer hat sich den kommenden Gegner angesehen

Meier hat sich die Berliner am Montag bei deren 3:1-Erfolg in Oberhausen genau angesehen. Zunächst habe ihm gefallen, wie der Gastgeber durchaus einige Schwächen der Hertha aufgedeckt habe. „Dann war es beeindruckend, wie schnell das Team von Markus Babbel nach dem Führungstor den Sack zugemacht hat“, sagte Meier, der froh ist, dass er keine Verletzungssorgen hat und am Sonntag im Olympiastadion aus dem Vollen schöpfen kann. Der Kader sei zwar klein, aber qualitativ sehr ausgeglichen. „Wir mussten vor dem Cottbus-Spiel drei Spieler streichen“, erklärt der 52-jährige Trainer. „Das heißt aber nicht, dass die gleichen Spieler am Sonntag wieder nicht im Kader sind. Das ist nur vom taktischen Grundsystem abhängig.“ Meier spricht dabei von einer engen Entscheidung, ist aber froh, über einen ausgeglichen besetzten Kader zu verfügen.

Ist das Ausleihgeschäft mit Le Tallec von Borussia Dortmund gescheitert?

In Sachen Neuverpflichtungen gibt es bei der Fortuna noch nichts Neues. Nur Gerüchte, warum es nicht klappte, den Dortmunder Nachwuchsstürmer Damien Le Tallec nach Düsseldorf zu lotsen. Daniel Ginczek, zunächst im Fokus der Fortuna, hat sich einen Teilanriss des Innenbandes im rechten Knie zugezogen. Da der 19-Jährige ebenfalls bei der Zweiten von Borussia Dortmund spielt und nun zwei Monate ausfällt, muss der Franzose Le Tallec wohl bleiben, obwohl BVB-Sportdirektor Michael Zorc bereits grünes Licht für das Ausleihgeschäft mit der Fortuna gegeben haben soll.

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