Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 0:0, 4:5 im Elfmeterschießen.

Düsseldorf. Für das erste Spiel des Fußball-Wintercups in der Arena hatten sich die Verantwortlichen wohl eine bessere Stimmung gewünscht. Immerhin traf die Düsseldorfer Fortuna als Gastgeber auf den FC St. Pauli. Doch die Begegnung des Zweit- gegen den Erstligisten wusste nicht so recht zu begeistern, am Ende der 45 Minuten gab es ein 0:0, und im anschließenden Elfmeterschießen unterlagen die Düsseldorfer mit 4:5.

Ein logisches Ende, denn die durch einige Unverbesserliche gezündeten Silvesterböller waren lange Zeit die einzigen Knalleffekte in der Arena. Nach einer knappen halben Stunde hatte St. Paulis Max Kruse freistehend vor Fortuna-Torwart Michael Ratajczak die bis dahin größte Gelegenheit zur Führung (29.), scheiterte aber am Schlussmann. Das sorgte zumindest ein wenig für Stimmung unter den Fortuna-Fans, die erstmals lauter wurden.

Ansonsten störte die gemütliche Wohnzimmer-Sofa-Atmosphäre erst wieder ein Tor durch Fin Bartels, das aber wegen Abseits nicht gegeben wurde (36.). Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem St. Pauli ein leichtes Übergewicht an Tor-Szenen hatte. So musste die torlose Begegnung durch Elfmeterschießen entschieden werden.

Und ausgerechnet Jens Langeneke verschoss als einziger seinen Strafstoß – der stellvertretende Kapitän ist wegen seiner Nervenstärke am Elfmeterpunkt sonst der etatmäßige Schütze in Pflichtspielen. St. Pauli zog mit dem 5:4 ins Finale ein, die Fortuna ging ins Spiel um den dritten Platz.

Fortuna Düsseldorf: Ratajczak – Weber, Lukimya, Langeneke, van den Bergh – Bodzek – Fink, Christ, Lambertz – Jovanovic, Torghelle

FC St. Pauli: Kessler – Volz, Gunesch, Eger, Oczipka – Schultz, Bruns – Kruse, Bartels, Hennings – Asamoah

Zuschauer: 20 000

Schiedsrichter: Dominik Nowak (Bottrop)

Elfmeterschießen: 1:0 Christ, 1:1 Bruns, 2:1 Jovanovic, 2:2 Hennings, Langeneke an die Latte, 2:3 Kruse, 3:3 Fink, 3:4 Bartels, 4:4 Lambertz, 4:5 Asamoah

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