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Sami Hyypiä (r.) ist eine Bereicherung für den Club.

Sami Hyypiä (r.) ist eine Bereicherung für den Club.

Roel Brouwers verlängerte bis 2012.

Auf Edin Dzeko (l.) ist beim VfL Wolfsburg Verlass.

Reuters, Bild 1 von 3

Sami Hyypiä (r.) ist eine Bereicherung für den Club.

Düsseldorf. Borussia Mönchengladbach hat es sich nach der Hinrunde im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle bequem gemacht und scheint endlich einmal wieder eine Saison ohne Abstiegsangst spielen zu können. Weil es Trainer Michael Frontzeck trotz anfänglicher Rückschläge geschafft hat, seinem Team die Balance zwischen spielerischer Leichtigkeit und disziplinierter Arbeitsbereitschaft zu vermitteln. Einer, der für beides steht, ist Roel Brouwers.

Roel Brouwers macht sich unentbehrlich

Der 28-jährige Niederländer verrichtet nicht nur in der Innenverteidigung einen guten Job, er ist auch im gegnerischen Strafraum unentbehrlich. Bereits fünf Tore gelangen dem Mann aus Heerlen in dieser Spielzeit. Gerade erst verlängerte er seinen Vertrag bis 2012. "Roel ist ein Eckpfeiler unserer Mannschaft. Wir freuen uns, ihn weiter an uns gebunden zu haben", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Brouwers ist derzeit Borussias treffsicherster Spieler. "Ich glaube nicht, dass ich das nach 34 Spieltagen immer noch bin. Aber ich glaube, dass wir auch eine ordentliche Rückrunde spielen werden, weil wir fußballerisch eine gute Mannschaft sind", sagt der Frikandel-Fan. 

Verteiger Sami Hyypiä ist der Fels in der Brandung

Beim FC Liverpool haben sie ihn im Sommer ausgemustert. Zu alt, zu langsam, zu viele Stellungsfehler. Bayer Leverkusen griff zu und hat mit seiner Verpflichtung bislang alles richtig gemacht. Die Rede ist von Sami Hyypiä. Als der blonde Innenverteidiger in der vergangenen Saison noch an der Anfield Road unter Vertrag stand, da kassierte Liverpool in 38 Spielen ganze 27 Gegentore.

Jetzt ist der Finne weg und nach nur 20 Spielen hat es im Kasten der "Reds" bereits 25 Mal geklingelt. In Leverkusen hingegen ist der 36-Jährige der gewohnte Fels in der Abwehrbrandung. "Sami hat wesentlich mehr Stabilität in unsere junge Mannschaft gebracht", sagt Sportdirektor Rudi Völler. Stabilität, die Bayer 04 seit dem achten Spieltag an der Tabellenspitze stehen lässt. Das Team von Trainer Jupp Heynckes ist ein Meisterschaftskandidat.

Zumal nach der Winterpause die zuvor verletzten Patrick Helmes, Renato Augusto und Simon Rolfes in den Kader zurückkehren. "Wir sind optimistisch, uns da oben festsetzen zu können. Die anderen müssen richtig gut spielen, um an uns vorbei zu ziehen", sagt Völler.

Edin Dzeko ist für die Wölfe eine Tor-Versicherung 

Dass der VfL Wolfsburg in der vergangenen Saison zum ersten Mal deutscher Fußball-Meister wurde, hat sicher mit dem damaligen Trainer Felix Magath zu tun. Aber auch mit Angreifer Edin Dzeko, der an 33 der 80 Wolfsburger Tore beteiligt war. Auf Dzeko ist weiter Verlass. Der 23-Jährige ist bislang die Lebensversicherung des Meisters. Dzeko erzielte in der Hinrunde sieben Tore, bereitete sechs weitere vor und hält die "Wölfe" damit halbwegs in der Spur. "Ich habe sehr viel von Felix Magath gelernt", sagt der Bosnier. So viel, dass der AC Mailand nun schon ein zweites Mal angeklopft hat. Die Lombarden bieten 25 Millionen Euro plus Stürmer Klaas-Jan Huntelaar, wenn Dzeko im Sommer das Trikot der "Rossoneri" überstreift. "Mein Ziel ist es, eines Tages in einem größeren Klub in einer größeren Stadt zu spielen, und Milan ist mein Traumverein. Aber ich habe beim VfL noch einen Vertrag bis 2013", sagt Dzeko. An die Erfüllung dieses Schriftstücks glaubt in Wolfsburg niemand ernsthaft. Nur an noch möglichst viele Tore bis zu seinem Abgang.

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