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Oliver Fink stellte sich nach dem Spiel den Journalisten. Archiv

Oliver Fink stellte sich nach dem Spiel den Journalisten. Archiv

Wolff

Oliver Fink stellte sich nach dem Spiel den Journalisten. Archiv

Düsseldorf. Der 33-Jährige war neben Adam Bodzek der einzige Spieler der Fortuna, der in Nürnberg zumindest in Ansätzen kämpferisch überzeugte. Und er stellte sich wie außer ihm nur noch Julian Schauerte den unangenehmen Fragen der Medien.

Herr Fink, gibt es irgendeine Erklärung für das Debakel?

Oliver Fink: Wenn man die nackten Fakten sieht, spricht nichts für uns. Wir haben uns überrollen lassen und viele Fehler gemacht. Mit so einer Leistung ist es klar, dass man nichts holen kann.

Sind die personellen Umstellungen vielleicht ein möglicher Ansatz?

Fink: Heute kann man jeden Punkt anmerken, wo wir nicht an die Grenze gehen konnten. Die Fehlerquote war viel zu hoch. Und dann willst du nach dem Rückstand erst einmal für Ruhe sorgen, und dann fällte ein Gegentor nach dem anderen. Wir als Ältere haben es auch nicht verstanden, noch einmal Feuer zu entfachen oder jemanden mitzuziehen. Heute wollen wir kein gutes Haar an irgendjemandem lassen.

Gab es denn nie die Hoffnung oder den Trotz, noch etwas entgegenzusetzen?

Fink: Mit dem 0:4 haben wir es in der zweiten Hälfte noch mal versucht und hatten im Ansatz noch ein paar Möglichkeiten. Mit dem 0:5 war die Messe gelesen.

Was können die Fans für das Spiel am Freitag erwarten?

Fink: Das wird ein hartes Stück Arbeit. So eine Niederlage aus dem Kopf zu bekommen, ist schwierig. Aber die Liga ist so wichtig. Dass wir etwas im Pokal etwas abschenken wollen, ist Quatsch. Wir wollen am Freitag ein Zeichen setzen, dürfen uns aber nicht selbst zerfleischen. Der Gegenwind wird groß, aber da müssen wir durch.

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