Ein Heimsieg gegen Ingolstadt würde an eine gute Saison vor 17 Jahren erinnern.

Düsseldorf. Die Fortunen kosteten die Zeit vor dem Mittagsregen am Mittwoch noch einmal richtig aus, Trainer Norbert Meier ließ seine Zweitliga-Fußballer fast zwei Stunden lang trainieren. Und das immer noch bestehende Rasenspielfeld der längst abgebauten mobilen Arena war mit 27 Spielern gefüllt. Vor dem Heimspiel am Freitag gegen den FC Ingolstadt (18 Uhr) kann Meier also personell aus dem Vollen schöpfen.

Weil in Edin Sancaktar aus dem Regionalliga-Team ein vierter Torhüter dabei war, beschlossen die Fortunen mit einem intensiven Spiel auf vier Tore auf einer Spielfeldhälfte das Training. Nur Stürmer Sandor Torghelle musste zuschauen, drehte abwechselnd mit je zwei pausierenden Jung-Profis seine Runden um den Platz. Der Ungar soll die Fortuna verlassen, spielt in Meiers Planungen keine Rolle mehr.

Der Rest des Teams hofft auf einen Kaderplatz für das morgige Spiel gegen Ingolstadt, in dem ein Sieg den besten Saisonstart seit 2007 (damals noch in der Regionalliga). Vor siebzehn Jahren gelang in der 2. Bundesliga in der Saison 1994/95 nach zwei Siegen und einem Remis zum Start die Rückkehr in die Bundesliga.

Linksverteidiger Johannes van den Bergh warnt: „Wir müssen wachsam sein und dürfen nicht den Fehler machen und denken, dass es von alleine geht, weil es ein Heimspiel ist.“ Meier wird genau darauf hinweisen. Garantiert.m.g.

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