Fortunas Reserve hat nur ein Remis gegen Aufsteiger Homburg zu bieten.

Raymund Schmitz war am Samstag der Pechvogel.
Raymund Schmitz war am Samstag der Pechvogel.

Raymund Schmitz war am Samstag der Pechvogel.

Christof Wolff

Raymund Schmitz war am Samstag der Pechvogel.

Düsseldorf. Nach rund einer Stunde hatte Sven Demandt genug gesehen. Der Trainer von Borussia Mönchengladbachs U23 spionierte die Regionalliga-Konkurrenz von Fortuna II und dem FC Homburg im direkten Vergleich aus.

Doch die Erkenntnisse, die der Fußballlehrer während seiner 60-minütigen Anwesenheit im Paul-Janes-Stadion sammeln konnte, dürften sich in überschaubaren Grenzen gehalten haben. Denn das 0:0 zwischen der Fortuna und dem Aufsteiger war eines der schlechteren Art.

Die Mehrheit der gelangweilten 212 Zuschauer dürfte sich Fortunas früheren Torjäger Sven Demandt angesichts der Ereignisarmut auf dem Platz denn auch lieber auf dem Rasen gewünscht haben. Selbst Fortunas Coach Goran Vucic vermisste in den eigenen Reihen eine routinierte Kraft. "Uns hat heute die ordnende Hand und ein Spieler gefehlt, der unbedingten Siegeswillen verkörpert", meinte Vucic.

Pechvogel Schmitz trifft erst die Latte und fliegt dann vom Platz

Dieser Siegeswille war auch bei Homburgs Sahr Senesie nicht sonderlich ausgeprägt. Anderenfalls hätte der DFB-Pokalheld der vergangenen Saison den von Leon Binder verursachten Handelfmeter wohl nicht derart unmotiviert über das Tor von Maximilian Schulze-Niehues geschossen (38.). Es war freilich eine der wenigen brenzligen Situationen, die Fortunas nicht fehlerfreier Keeper zu überstehen hatte.

Umso ärgerlicher war es, dass es für die Fortuna gegen harmlose und nach einer Roten Karte für Manuel Rasp lange in Unterzahl spielende Gäste nur zu einem Remis reichte. Der jungen Elf von Goran Vucic fehlte der Plan und die Disziplin, um die Homburger Deckung aus den Angeln zu nehmen.

Schulze-Niehues - Leikauf, Windmüller, Binder, Magos (84. Blaas) - Dauser (76. Gerding), Michalsky, Gombarek (68. Schmitz), Heise - Ouro-Gnaou, Scherping

Marc Frömel

212

Schmitz / Rasp

Die beiden Startelf-Debütanten Ashraf Ouro-Gnaou (47., Pfosten) und Gino Windmüller (48.) hatten dennoch die Führung auf Fuß und Kopf. Der eingewechselte Raymund Schmitz traf nur die Latte (78.). Pechvogel Schmitz avancierte auch in der Schlussminute noch zum Buhmann. Nach einer Attacke von hinten gegen Jean Claude Mpassy-Nzoumba holte sich der Mittelfeldspieler auch noch "Rot" ab (90.). Das war das traurige Ende eines schwachen Spiels.

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