Endlich wurde das Aksoy-Team einmal für Kampf belohnt.

Fortuna Logo  NEU (von Julia Koch)
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Düsseldorf. Taskin Aksoy wusste den 3:0-Sieg über den Bonner SC am Freitagabend realistisch einzuschätzen. „Wir haben heute in der zweiten Hälfte wohl auch den Papst in der Tasche gehabt“, sagte der Trainer von Fortunas U 23. Dass die Gäste aus Bonn beim Stand von 0:1 aus ihrer Sicht gleich zweimal vom Elfmeterpunkt aus scheiterten, war sicherlich nicht alltäglich, in den Augen von Taskin Aksoy aber auch so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit. „Wir standen oft genug trotz ordentlicher Leistung mit leeren Händen da. Heute sind wir nun endlich mal belohnt worden“, sagte Fortunas zufriedener U 23-Coach. Ob dieser am Ende klare Erfolg nun auch der Startschuss für die notwendige Aufholjagd aus dem Tabellenkeller in der Fußball-Regionalliga West ist, werden die nächsten Spiele zeigen.

Auch die Partie gegen den guten Aufsteiger offenbarte, woran es hapert. Auch nach Christian Gartners Führungstor wirkten die Gastgeber vor 120 Zuschauern im Paul-Janes-Stadion nicht immer souverän. Beleg waren die von Anderson Lucoqi (66.) und Tarsis Bonga (75.) verursachten Foulelfmeter, die zum Glück keine Konsequenzen nach sich zogen. „Beide Strafstöße dürfen so nicht passieren“, ärgerte sich Taskin Aksoy. Keeper Justin vom Steg parierte den ersten Versuch von Lucas Musculus. Den zweiten „Elfer“ setzte Dario Schumacher neben das Tor. Besser zielten im Schlussspurt Kemal Rüzgar und Emre Can, die den am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen Heimsieg sicherten. magi

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