Sascha Rösler schreibt im Trainingslager exklusiv für die WZ Tagebuch. In Spanien will der 33-Jährige zu alter Form finden.

Düsseldorf. „In meinen 16 Profijahren wird das schon das 30. oder 31. Trainingslager sein. Nach der Beschaffenheit der Plätze in Düsseldorf hat man schon automatisch Spaß, wieder einmal auf grünem Rasen zu trainieren und zu spielen.

Die Einheiten in Schnee und Matsch in der Heimat hatten nicht so viel mit Fußball zu tun. Ich versuche, hier in Spanien möglichst schnell wieder meine Form zu finden. Das war im Sommer natürlich schwieriger, weil mir der Spielrhythmus gefehlt hat und ich Zeit gebraucht habe, richtig fit zu werden.

Ich war aber zum Ende der Hinrunde nur deshalb nicht ganz bei 100 Prozent, weil ich zum Schluss kräftemäßig noch mal in ein kleines Loch geraten war. Menschlich hat es bei Fortuna auch deshalb so gut funktioniert, weil ich einige Spieler von früheren Vereinen kannte.

Allerdings muss ich zugeben, dass es ein komisches Gefühl war: Als ich nach sechs Niederlagen zur Fortuna kam, wusste ich nicht, wie die Stimmung in der Mannschaft ist. Erfreulicherweise gab es kein gegenseitiges Zerfleischen. Im Gegenteil, nach meinen Problemen, einen Verein zu finden, war die Fortuna letztlich ein Glücksfall.“

 

 

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