Zugang Simon Terodde freut sich auf die neue Umgebung und seine neuen Kollegen.

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Simon Terodde absolviert die ersten Übungen im Trainingslager der Fortuna in Belek.

Simon Terodde absolviert die ersten Übungen im Trainingslager der Fortuna in Belek.

Christof Wolff

Simon Terodde absolviert die ersten Übungen im Trainingslager der Fortuna in Belek.

Düsseldorf. Kurz vor der Reise nach Belek sprang Simon Terodde noch auf den Fortuna-Zug auf. Mit dem 20-Jährigen bekam Trainer Norbert Meyer noch rechtzeitig vor Beginn des Winter-Trainingslagers die gewünschte Alternative für den Angriff.

Beim MSV Duisburg zählte Terodde zu den großen Talenten, wartete unter Peter Neururer zuletzt aber vergeblich auf den Durchbruch. Mit starken Leistungen beim U21-Länderpokal spielte sich das Talent Ende des vergangenen Jahres in den Fokus der Fortuna.

Herr Terodde, wie sind die ersten Eindrücke bei Ihrem neuen Verein?

Terodde: Die ersten Eindrücke waren gut. Es hat Spaß gemacht, hier auf dem Platz zu stehen. Die Stimmung in der Mannschaft scheint auch gut zu sein. Ich bin prima aufgenommen worden und deshalb freue ich mich, bei Fortuna angekommen zu sein.

Was wussten sie bisher über die Fortuna und die Stadt?

Terodde: Ich habe nach einer Verletzung mein Rehatraining bei Bernd Restle in Düsseldorf absolviert. Damals war auch Andreas Lambertz dort in Behandlung. Richtig kennen gelernt habe ich ihn allerdings noch nicht. In Düsseldorf kenne ich ein paar Orte, wo man ganz gut essen gehen kann, ansonsten aber noch nicht so viel. In der Jugend habe ich in Spielen gegen die Fortuna meist Tore erzielt. Und auch beim 4:1-Sieg mit der zweiten Mannschaft des MSV gegen Fortuna II in dieser Saison habe ich ein Tor gemacht. Also, die Fortuna liegt mir einfach gut.

Warum lief es für Sie in Duisburg zuletzt nicht mehr so ideal?

Terodde: Unter Rudi Bommer lief es noch gut, aber nach dem Trainerwechsel hin zu Peter Neururer habe ich in Duisburg keine Chance gesehen. Der neue Trainer hat mir großes Potenzial bescheinigt, mir aber gesagt, dass es wichtig sei, Spielpraxis zu sammeln. Nach dem Länderpokal kam dann das Angebot der Fortuna und ich habe mich für sie entschieden.

Warum?

Terodde: Der Verein hat Tradition und lange in der ersten Liga gespielt. Die ganze Stadt will den Aufstieg. In der Mannschaft steckt viel Potenzial. Und natürlich spielt auch die Nähe zu meinem Wohnort Rhede eine Rolle.

"Ich will mich anbieten und versuchen, mich hier durchzusetzen."

Simon Terodde

Beschäftigen auch Sie sich schon mit einem möglichen Aufstieg?

Terodde: Natürlich ist das eine Herausforderung. Wir haben nur vier Punkte Rückstand. Das ist durchaus aufzuholen. Aber kurzfristig habe ich natürlich auch andere Ziele. Ich will mich anbieten und versuchen, mich hier durchzusetzen. Auch das ist eine große Herausforderung. Denn die Fortuna ist in der Offensive sehr gut besetzt, die Konkurrenz ist mit Lawaree, Jovanovic, Kastrati und Kadah stark.

Was sind Sie für ein Spielertyp?

Terodde: Meine Stärken liegen im Spiel mit dem Rücken zum Tor. Ich kann den Ball gut halten und versuche, ihn auf die nebenstehenden Leute abzulegen.

Freuen Sie sich auf das Trainingslager in Belek?

Terodde: Ja. Es ist wichtig, dass ich jetzt von Anfang an dabei bin und nichts verpasse. Außerdem bietet so ein Trainingslager natürlich eine tolle Möglichkeit, die Mannschaft besser kennen zu lernen und mich zu integrieren.

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