Die Borussia braucht wieder Stabilität.

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Guido Kirchner

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Düsseldorf. Mit Spannung darf beim Düsseldorfer Winter-Cup der Auftritt von Borussia Mönchengladbach erwartet werden. Schließlich tritt die „Fohlenelf“ erstmals in deutschen Gefilden unter der Regie ihres neuen Trainers Dieter Hecking an. Der 52-Jährige soll die qualitativ gut besetzte, zuletzt aber immer mehr verunsicherte Mannschaft stabilisieren. „Es gilt, das Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Die Spieler haben die Klasse, um sich aus der Situation zu befreien. Aber wir müssen in dieser engen Liga auf der Hut sein“, so Hecking.

Dass sich die Borussia nach fünf überaus erfolgreichen Jahren plötzlich wieder im Abstiegskampf befindet, ist einer Mixtur mehrerer Gründe geschuldet. So konnte der Abgang von Granit Xhaka (Arsenal) als „Aggressive Leader“ nicht kompensiert werden, in Raffael fehlte durch dessen längere Verletzungspause der kreative Kopf des Teams, und auch Heckings Vorgänger André Schubert hat kein glückliches Händchen bewiesen.

Dass Spieler von Woche zu Woche auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden sollten, hat ebenso wie die von Schubert bevorzugte Dreier-Abwehr für Kritik gesorgt. In Düsseldorf wird also interessant sein, welches System Hecking wählt. Durch den Kauf von Innenverteidiger Timothée Kolodziejczak (FC Sevilla) könnte er zur Viererkette zurückkehren. Möglich, dass sich mit ihrer Stabilität die Saison dann über DFB-Pokal und Europa-League retten lässt. tsch

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