Der Zweitligist verkauft sich auch gegen den Rekordmeister teuer.

Bayern-Kapitän Philipp Lahm präsentiert die Trophäe.
Bayern-Kapitän Philipp Lahm präsentiert die Trophäe.

Bayern-Kapitän Philipp Lahm präsentiert die Trophäe.

Bayern-Kapitän Philipp Lahm präsentiert die Trophäe.

Düsseldorf. Die Bayern-Fans waren unter den 41 244 Zuschauern beim Telekom-Cup in Düsseldorf deutlich in der Überzahl. Doch auch die Anfeuerung von der Tribüne half dem Rekordmeister nicht, um gegen den Gastgeber im ersten Turnierspiel einen Treffer in der regulären Spielzeit zu erzielen. „Wir haben uns richtig teuer und gut verkauft“, sagte Fortunas Torhüter Michael Rensing. Im Elfemeterschießen hatte die Mannschaft mit dem besten Torhüter der 2. Liga gegen das Team mit dem besten Keeper der Welt dann doch das Nachsehen.

Manuel Neuer parierte die ersten beiden Elfmeter des Zweitligisten (Hennings und Fink) und sorgte mit dafür, dass die Bayern die Basis für den späteren Turniersieg legten. Im Finale setzten sich die Münchner gegen den Erstligakonkurrenten FSV Mainz 05 mit 2:1 durch. Franck Ribéry in der 4. Minute und Javi Martinez (11.) erzielten die Treffer. Der zwischenzeitliche Ausgleich für Mainz war André Ramalho gelungen. „Es ist schön, dass wir gewonnen haben, aber wir können sicherlich besser spielen“, sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm, der im ersten Spiel, als sich die Spieler von Fortuna Düsseldorf gegen die Übermacht wehrten, noch nicht mit dabei war.

Friedhelm Funkel: „Wir haben die richtige Balance gefunden“

„Das war eine starke Leistung unserer Mannschaft“, sagte Fortunas Kapitän Oliver Fink. „Aber wir haben auch gesehen, wie Fußball eigentlich funktionieren kann. Aus solchen Spielen kann man etwas mitnehmen und lernen.“ Das funktionierte offensichtlich sehr schnell. Denn im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zeigte der Zweitligist ein sehr diszipliniertes und kluges Spiel. Dabei spielten ihr die frühen Treffer in die Karten gegen die verunsicherten Gladbacher. „In beiden Spielen haben wir ordentlich verteidigt, aber auch gut nach vorne gespielt. Wir haben die richtige Balance gefunden“, sagte Friedhelm Funkel.

Fortunas Trainer warnte aber davor, die Ergebnisse auf die Liga zu übertragen. „Das Spiel gegen Sandhausen am Freitag kommender Woche wird ein ganz anderes Spiel für uns.“ Trotzdem behalten auch die Fortuna-Fans den Telekom-Cup in guter Erinnerung. kri

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