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Norbert Krings begleitet für die WZ das Fortuna-Trainingslager in Spanien und führt Tagebuch.

Norbert Krings begleitet für die WZ das Fortuna-Trainingslager in Spanien und führt Tagebuch.

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Norbert Krings begleitet für die WZ das Fortuna-Trainingslager in Spanien und führt Tagebuch.

Marbella. Es war der erste ganz warme Tag in Spanien, allerdings auch nur so lange die Sonne zu sehen war. Blauer Himmel, keine Sorgen. Das galt auch für den Autor dieser Zeilen, der exellent geschlafen hat und sich perfekt vorbereitet fühlte für den eigenen Einsatz beim Fußball-Turnier mit den Sponsoren und Fans am Nachmittag.

Trainer Norbert Meier konnte ebenfalls beim morgendlichen Training aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler standen ihm zum Training zur Verfügung. Nur Axel Bellinghausen konzentrierte sich etwas mehr auf die Laufarbeit. Auch beim Spiel am Nachmittag fehlte er ganz und drehte Runden, während die Kollegen ein 0:3 gegen Mainz 05 kassierten.

Die Arbeit vor Ort gestaltet sich an einem Samstag etwas einfacher, da unsere Printausgabe erst am Montag wieder erscheint. Der Service für unsere Online-Leser beinhaltet aber auch an diesem Tag, dass die neusten Infos gemeldet werden. Norbert Meier spricht noch mal mit mir - sogar während des Trainings - über die Personalie Du-Ri Cha. Der Südkoreaner soll sich einen neuen Verein suchen. Wir beide betonen unisono, dass es schade ist, dass sich ein WM-Teilnehmer und vielfacher Nationalspieler in Düsseldorf nicht durchsetzen konnte oder nicht engagiert genug zur Sache gegangen ist.

Der Mittag verläuft unspektakulär, der Einkauf von Wasser und Schokolade ist allerdings fast überlebenswichtig, denn von Frühstück bis Abendessen meldet sich der Magen mehrfach. Und da ich heute an einem wichtigen Sportereignis selbst teilnehme, muss ich richtig vorbereitet sein. Das Turnier ist dann doch mehr ein großer Spaß, denn eine sportliche Herausforderung. Das Team der Sponsoren der Fortuna verliert mit meiner Unterstützung das Finale gegen die Fortuna-Fans mit 1:3. Ich erkläre meinen Kollegen, dass die Mannschaftskollegen nicht auf meine Ideen und mein Coaching eingegangen sind. Den Fans erkläre ich aber, dass sie verdient triumphiert hätten.

Danach kommt dann das richtige Spiel. Alles läuft sehr profihaft organisiert ab. Die Mannschaften laufen sogar ein, Mannschaftsfotos werden gemacht. Wir schauen vom Dach herunter aufs Spielfeld und sehen ein wenig berauschendes 0:3 der Fortuna. Drei Spieler stehen uns zum Interview nach dem Spiel zur Verfügung, der Trainer schafft es irgendwie, von uns ungesehen in seinen Bus zu entkommen. Kein Problem, dass er nicht zufrieden war und warum, können wir uns nach diesem Spiel denken. Apropos Spiel. Am Abend steht diesmal Trivial Pursuit auf dem Programm. Und es macht mehr Spaß, als dem 0:3 der Fortuna zuzuschauen.

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