Fortuna Düsseldorf trainiert konzentriert, es fehlt aber noch Verstärkung.

Oliva Nova. Um einen Fehlstart wie in der Hinrunde nach der Winterpause zu vermeiden, arbeitet Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf im Trainingslager sehr konzentriert. Derweil ist auch Wolf Werner eingetroffen. Nach einer Odyssee über Madrid erreichte der Geschäftsführer am Montag das Trainingslager. Nur waren weder sein Koffer noch ein neuer Stürmer mitgekommen.

Die Fortuna sucht intensiv, wurde aber bislang nicht fündig. „Ich musste das Handy zwischendurch abstellen“, sagt Wolf Werner, „weil ich auf derart viele Angebote von Spielerberatern gar nicht mehr reagieren konnte.“ Alle wollen laut Werner Spieler unterbringen, von denen man bisher wenig bis nichts gehört hat. „Wir könnten locker ein Probetraining mit 100 Spielern machen.“

Fortunas Trainer Norbert Meier will nur einen Spieler verpflichten, der sofort helfen kann und die Torflaute beenden würde. Werner kann sich durchaus einen Zugang aus der Bundesliga vorstellen. „Die Erstligisten sind auch im Trainingslager. Da wird noch mal gesichtet und entschieden, ob das eine oder andere Talent zu einem Zweitligisten ausgeliehen wird“, sagt Werner.

Der russische Testspieler Murad Guseynow hat jedenfalls nicht die besten Karten, wie Meiers Ansprache nahe legt: „Murad, Du verstehst mich zwar sowieso nicht, aber Du musst hier nicht auf Oleg Blochin machen.“ Die Qualitäten des einstigen russischen Weltklassestürmers gehen Guseynow völlig ab.

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