Spieler in wichtiger Phase mit Schwächen.

Michael Melka wirkte zunächst sicher, entschärfte drohende Gefahr. Drei Gegentore sind allerdings zu viel, und nicht nur beim 0:1 sah er schlecht aus.

Kai Schwertfeger - der 22-Jährige machte hinten meistens gut dicht, hat offenbar Routinier Weber als Rechtsverteidiger abgelöst.

Jens Langeneke - Turm in der Schlacht bis in die Schlussphase, manch Paderborner Angreifer prallte an "Jenson" ab wie an einer Wand, doch beim 0:2 und 0:3 nicht auf der Höhe.

Assani Lukimya - Lange Zeit wieder mit einer soliden Leistung in der Innenverteidigung, doch am 0:2 und 0:3 folgenschwer beteiligt.

Johannes van den Bergh - Hätte das 0:1 auf der Linie beinahe verhindert (56.) - aber eben nur beinahe. Das passte zur Gesamtleistung: Vorne und hinten bemüht, aber nicht überzeugend.

Claus Costa - erneute Chance in der Start-Elf, aber mit so einer Leistung reicht es nicht, um Oliver Fink als "Sechser" wieder abzulösen.

Oliver Fink - vehement und anständig im zentralen Mittelfeld vor der Abwehr gearbeitet, teilte sich den "Sechser" mit Claus Costa, nach vorne hätte mehr kommen können.

Andreas Lambertz - dass hinter ihm der Ball beim 0:1 endgültig ins Tor kullerte, passte: läuferisch bemüht, aber oft zu fahrlässig, zu weich im Zweikampf.

Patrick Zoundi - nur ein Schatten seiner selbst, in Abwesenheit des verletzten Christ für viele Standardsituationen zuständig, nicht überzeugend.

Ranisav Jovanovic - lief viel, aber gefährlich wurde es durch ihn nicht, eine logische frühe Auswechslung.

Thomas Bröker - immer in Bewegung, forderte den Ball, aber seine Ansätze verpufften zu oft - ob durch ihn oder die Mitspieler.

© WhatsBroadcast

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