Fortuna Düsseldorf
Das Logo von Fortuna Düsseldorf. Foto:

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dpa

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Irgendwie kann es die Fortuna dieses Jahr nicht gegen die Kellerkinder der Liga. Nachdem der Fußball-Zweitligist in der Hinrunde bereits gegen Sandhausen und Aue maßlos enttäuscht hatte, setzt die Mannschaft von Interimstrainer Taskin Aksoy diese Negativserie auch gerade beim FC St. Pauli fort.

Nach 45 Minuten liegt die Fortuna beim Schlusslicht mit 0:3 zurück. Und das ist nicht mal unverdient. Bis auf eine Kopfballchance von Axel Bellinghausen in der Anfangsphase klappt bei den Gästen gar nichts. Vorne präsentieren sich die Düsseldorfer erschreckend harmlos, im Mittelfeld wissen sie sich nur durch Fouls zu helfen und hinten hat der Auftritt der Rot-Weißen nur entfernt etwas mit Profifußball zu tun. Bereits beim 1:0 nach neun Minuten durch St. Paulis Debütant Kyoung-Rok Choi ließen sich die Gäste durch zwei schnelle Pässe aushebeln. Doch wer dachte, danach würde die Fortuna aufwachen, sah sich komplett getäuscht. Stattdessen leisteten sich Torwart Michael Rensing und Innenverteidiger Jonathan Tah eine unfassbare Slapstick-Einlage und rannten ineinander. Kyoung-Rok Choi sagte erneut Danke und brachte den eigentlich völlig unversicherten Tabellenletzten mit 2:0 in Führung.

Aksoy reagierte nach 36 Minuten, nahm Stürmer Joel Pohjanpalo runter und brachte Mittelfeldspieler Michael Liendl. Doch besser wurde es nicht. Nur vier Minuten später durfte Waldemar Sobota völlig ungestört zum 3:0 einschieben. Während die abstiegsbedrohten Hamburger gar nicht wissen, wohin mit ihrer Freude, sind die Fortunen geschockt. Das einzig Gute an dieser Halbzeit aus Düsseldorfer Sicht: Es kann nur besser werden.

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