Stephan Sieger und Johannes van den Bergh kämpfen um den Ball.
Stephan Sieger und Johannes van den Bergh kämpfen um den Ball.

Stephan Sieger und Johannes van den Bergh kämpfen um den Ball.

Wolff

Stephan Sieger und Johannes van den Bergh kämpfen um den Ball.

Düsseldorf. Für den Trainer ist es nicht allzu problematisch, dass das Training seiner Zweitliga-Fußballer derzeit witterungsbedingt auf eine Einheit reduziert werden muss.

"Das geht schon stark auf die Gelenke, wenn wir auf diesem Untergrund zweimal am Tag anderthalb Stunden arbeiten würden", erklärt Norbert Meier, der am Mittwoch noch nicht einmal auf den gewohnten Trainingsplätzen an der Arena trainieren konnte.

"Es macht keinen Sinn, bei minus acht Grad Standardsituationen zu üben. Da wir 45 Minuten gespielt haben, war die Belastung hoch genug." Fortunas Trainer hatte überlegt, am Mittwoch in die Arena auszuweichen.

Aber eine Klitschko-Pressekonferenz im Innenraum der Arena und wahrscheinlich ein schneebedeckter Boden in Koblenz beim Zweitliga-Spiel am Freitag (18 Uhr, Stadion Oberwerth) führten dazu, dass Meier diese Überlegung verworfen hat.

Die ersten Schritte im Mannschaftstraining hatte Dimitrij Bulykin nach langer Pause bereits am Dienstag in der Halle absolviert. Am Mittwoch durfte er auch draußen ran. "Er hat sich mit seinen Toren im Trainingsspiel wieder die ersten Erfolgserlebnisse geholt", sagte Meier. "Die hat er nach so langer Pause auch bitter nötig."

Eine Alternative im Sturm sei der Russe aber noch lange nicht. Falls Martin Harnik wegen seiner Verletzung (Schwellung an der Kapsel nach dem Spiel gegen Berlin) trotz der positiven Signale nach der Reha mit Bernd Restle am Freitag nicht spielen kann, kommen nur Torsten Oehrl, Marcel Gaus und Axel Lawarée als Ersatz in Frage.

Und auch der zweite "Stammstürmer", Ranisav Jovanovic, klagt über Probleme. Wie Meier es ausdrückt, zwickt den Deutsch-Serben ein Muskel im Po. "Aber es geht ihm schon wieder besser", sagt der Trainer, der sowohl auf Jovanovic als auch Harnik für die Startformation hofft.

Für die Position auf der linken Seite im Mittelfeld hat sich im Training auch Olivier Caillas wieder angeboten. "Aber Sebastian Heidinger hat auf der Position gegen Berlin gut gespielt", sagte Meier.

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