Bochum ist so etwas wie der Lieblingsgegner von Cheftrainer Oliver Reck.

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Fortuna kann sich auf ein ähnlich hart umkämpftes Spiel in Bochum wie in der Vorsaison einstellen. Hier behauptet sich Michael Liendl (l.). (Wolff)

Fortuna kann sich auf ein ähnlich hart umkämpftes Spiel in Bochum wie in der Vorsaison einstellen. Hier behauptet sich Michael Liendl (l.). (Wolff)

Christof Wolff

Fortuna kann sich auf ein ähnlich hart umkämpftes Spiel in Bochum wie in der Vorsaison einstellen. Hier behauptet sich Michael Liendl (l.). (Wolff)

Düsseldorf. Für Oliver Reck sind Spiele wie das am Donnerstag in Bochum (20.15 Uhr/Sport1) das Salz in der Suppe des Fußballs. „Das ist das letzte Westderby, das in der 2. Liga noch übrig geblieben ist“, sagte Fortunas Trainer im Vorblick auf das Duell mit dem Tabellenführer. Den kann die Fortuna im Falle eines klares Sieges übrigens sogar ablösen und selbst an die Spitze stürmen. „Mein damaliger Trainer Otto Rehhagel wusste um meinen Lieblingsgegner und sagte damals oft genug: wenn es dir schlecht geht, spiele zuhause gegen Bochum“, erzählte Reck.

„Leider spielen wir jetzt auswärts im altehrwürdigen Ruhrstadion, aber wir wissen, worauf es bei dieser Super-Atmosphäre ankommen wird.“ Die Mannschaft der Fortuna will zeigen, dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden soll. Wer mit einer solchen allgemeinen Aussage nichts anfangen kann, wird während der 90 Minuten beobachten können, dass sich die Fortuna mit Kompaktheit und Defensivstärke sowie schnellem Umschaltspiel in Bochum um alle drei Punkte bemühen wird. „Wir versuchen unser Spiel durchzusetzen und die gefährliche Offensive des Gegners auszuschalten“, sagte Reck und meinte damit auch den besten Torschützen der Liga, Simon Terodde.

„Fünf bis acht Clubs machen den Aufstieg unter sich aus“

In Sachen Personal wird Trainer Oliver Reck auf Heinrich Schmidtgal verzichten müssen. Wie der Verein mitteilte. hat sich der Defensivspieler eine Sehnenverletzung zugezogen. Wie lange er ausfällt, sollen medizinische Untersuchungen in den kommenden Tagen klären.

„Der Eine zieht rote Pullis an, der Andere lässt sich die Haare wachsen.“

Oliver Reck im Vergleich mit Trainerkollege Peter Neururer in Sachen Aberglaube

Oliver Reck glaubt, dass es eine „intensive Saison“ geben wird, in der sich keine Mannschaft absetzen könne. Insgesamt zählt Fortunas Trainer fünf bis acht Mannschaften zu dem Kreis derjeniger, die den Aufstieg unter sich ausmachen werden. „Eine dominierende Mannschaft wie es im vergangenen Spieljahr der 1. FC Köln war, wird es diesmal nicht geben“, meinte Reck, der am Donnerstagmorgen mit der Mannschaft noch in Düsseldorf trainiert und dann am Mittag nach Bochum fahren wird. Dort weilt der Fortuna-Tross bis cirka zwei Stunden vor Spielbeginn in einem Tageshotel in der Nähe des Stadions.

Tor: Michael Rensing
Abwehr: Julian Schauerte, Jonathan Tah, Adam Bodzek, Lukas Schmitz
Mittelfeld: Sergio Pinto, Christian Gartner – Michael Liendl, Charly Benschop, Axel Bellinghausen
Angriff: Erwin Hoffer

Erweiterter Kader: Unnerstall, Schmidtgal, Soares, Avevor, Pohjanpalo, Halloran, Erat

Christian Dingert (Lebecksmühle)

Mehr als 3500 Fans werden die Mannschaft nach Bochum begleiten.

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