Der FSV Mainz sichert sich die Dienste des Stürmers.

Fußball
Dani Schahin spielt nächste Saison im Trikot des FSV Mainz. F:Archiv

Dani Schahin spielt nächste Saison im Trikot des FSV Mainz. F:Archiv

Christof Wolff

Dani Schahin spielt nächste Saison im Trikot des FSV Mainz. F:Archiv

Spiez. Am Samstag wurde Dani Schahin (23) noch einmal zum Trainingsgelände in Spiez chauffiert. Er holte seine Trainingssachen und schloss damit das Kapitel Fortuna Düsseldorf endgültig ab, nachdem er sich zuvor schon von seinen Mannschaftskollegen verabschiedet hatte. Der Weg führt den treffsichersten Schützen der Fortuna (acht Tore) zum FSV Mainz 05. Schahin sprach es nicht laut aus, hatte aber auch im Mannschaftskreis deutlich gemacht, dass er sich als Erstliga-Stürmer sieht.

Gegenüber Manager Wolf Werner und Trainer Mike Büskens hatte Schahin bereits mit Trainingsbeginn erklärt, er habe Anfragen und wolle in die Bundesliga wechseln. „Es ist alles sauber abgelaufen, so dass wir früh wussten, woran wir sind“, erklärte Wolf Werner. Allerdings hätten Trainer und Manager die Lage analysiert und überlegt, ob man Schahin trotz des laufenden Vertrages gehen lassen könnte.

„Er hat sich im Training nie hängen lassen und sich bis zuletzt für die Fortuna eingesetzt“, sagte Mike Büskens, der mit dem Vorurteil aufräumte, dass Schahin wegen ihm gegangen sei, nachdem dieser unter Büskens in Fürth kaum auf Einsätze gekommen war. „Wenn er zu einem anderen Zweitligisten gegangen wäre, hätte man dieses Märchen vielleicht aufrecht halten können“, meinte Büskens. „Aber wir hatten zu keiner Zeit Probleme miteinander.“

Dani Schahin soll bei Mainz Adam Szalai im Sturm ersetzen

Fortuna wollte zwar mit der Bestätigung abwarten, bis auch der Medizin-Check absolviert war, aber die Trennung war beschlossene Sache, nachdem der Mainzer Manager Christian Heidel den Transfer öffentlich bestätigt hatte. Von einer Ablöse in einer Höhe von 1,5 Millionen Euro ist die Rede, genaue Zahlen wurden weder vom Spieler noch von den Vereinen genannt. Mainz suchte nach dem Abgang von Topstürmer Adam Szalai (Schalke 04) einen Nachfolger.

Damit verfügt die Fortuna nach den Abgängen von Schahin und Robbie Kruse (Leverkusen/1,5 Millionen Euro) über neues Kapital, um einen weiteren Stürmer, nach der aktuellen Verpflichtung von Charly Benschop, auch umgehend verpflichten zu können. Im Moment erscheint die Lücke im Angriffszentrum noch zu groß, auch wenn man in Stefan Reisinger einen treffsicheren Stürmer und in Ihlas Bebou sowie Gerrit Wegkamp über junge Sturmtalente verfügt. kri

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