Fortunas Trainer Taskin Aksoy ist überzeugt, dass sein Team am Samstag gegen Darmstadt eine gute Reaktion zeigt.

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Mit drei Treffern schoss Joel Pohjanpalo die Fortuna fast im Alleingang zum 4:1-Erfolg in Darmstadt in der Hinrunde. Archiv

Mit drei Treffern schoss Joel Pohjanpalo die Fortuna fast im Alleingang zum 4:1-Erfolg in Darmstadt in der Hinrunde. Archiv

Wolff

Mit drei Treffern schoss Joel Pohjanpalo die Fortuna fast im Alleingang zum 4:1-Erfolg in Darmstadt in der Hinrunde. Archiv

Düsseldorf. Für Fortuna Düsseldorf spricht am Samstag im Spiel gegen den SV Darmstadt 98 (13 Uhr, Arena) vor allem, dass die lange Serie der ungeschlagenen Spiele des Gegners irgendwann reißen muss. Doch dieser etwas sarkastische Ansatz soll in Sachen Zuversicht und Optimismus nicht das Einzige sein, was Hoffnung auf eine bessere Leistung und einen Sieg macht. „Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft nach dem Auftritt in Leipzig“, sagte Taskin Aksoy. „Die Mannschaft wird nicht zweimal in Folge eine solche Leistung zeigen.“

Aksoy ist von der Qualität seiner Spieler überzeugt und wird zudem personelle Änderungen vornehmen, damit die Mannschaft sich für die Pleite am vergangenen Montag (1:3) rehabilitieren kann. „Das heißt nicht, dass wir in Aktionismus verfallen und auf zu vielen Positionen wechseln.“ Laut Aksoy müsse auch bedacht werden, dass die Leipziger einen extrem guten Tag erwischt hätten.

„Wir müssen die Spieler nicht besonders ins Gebet nehmen.“

Helmut Schulte, über Maßnahmen vor dem Spiel gegen Darmstadt

Für Fortuna´s Interimstrainer ist es wichtig, dass die Zuschauer „mit einem guten Gefühl nach einem schönen Erlebnis“ nach Hause gehen. Es werde neben den personellen auch taktische Änderungen geben. „Wir versuchen, diesmal mit besserer Balance zwischen Defensive und Offensive zu agieren“ sagt Aksoy. „Die Mannschaft soll so spielen, dass sie wenig zulässt und es dem Gegner nicht so einfach macht.“

Während die Spieler unter der Woche mit einer großen Portion Selbstkritik auf ihre Leistungen reagiert haben, versuchte Fortunas Sportvorstand die Bedeutung des ersten Spiels nach der schwächsten Saisonleistung ein wenig zu relativieren. „Wir müssen jetzt nicht hingehen und die Spieler besonders ins Gebet nehmen“, sagte Helmut Schulte. „Die Spieler haben in jedem Spiel den permanenten Auftrag, alles für einen Erfolg zu geben.“

Aufstellung: Tor Michael Rensing Abwehr Tugrul Erat, Jonathan Tah, Adam Bodzek, Lukas Schmitz Mittelfeld Sergio Pinto, Oliver Fink, Ihlas Bebou, Charly Benschop, Axel Bellinghausen Angriff Joel Pohjanpalo

Kader: Lars Unnerstall, Christian Weber, Erwin Hoffer, Bruno Soares, Andreas Lambertz, Ben Halloran, Michael Liendl

Schiedsrichter Robert Kempter (Sauldorf)

Zuschauer Die Fortuna rechnet mit rund 30 000 Zuschauern.

Seit dem letzten Dienstag konnten sich Mitglieder der Fortuna ein Ticket für die nächsten Auswärtsaufgaben in Ingolstadt und in Fürth sichern. Nun hat jedermann Zugang zu den Karten für die Partien in Süddeutschland.

Am 26. Spieltag findet in der Bundesliga und in der 2. Liga eine bundesweite Aktion zum Thema „Integration“ statt,. Bundesliga, DFB und Politik wollen ein gemeinsames Zeichen für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte setzen. Die Profis tragen T-Shirts mit dem Motto „Diskriminierung – zieh einen Strich durch Vorurteile“.

Ab 13.46 Uhr ist der Pausenbericht vom Spiel der Fortuna online. Nach dem Spiel gibt es Infos, einen Spielbericht und erste Stimmen. Außerdem finden Sie eine Fotogalerie unter der Internetadresse:

wz.de/fortuna

Dass die Fans langsam sauer reagieren, wollte Schulte nicht so stehen lassen. „Da sollten wir versuchen, den Ball flach zu halten. Auch wenn wir jetzt nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen, wollen wir schon noch fleißig Punkte sammeln“, sagte Schulte, der auf die Frage, ob er denn jetzt angesichts der klareren Ausgangslage einfacher für die kommende Saison planen könne, nicht eingehen wollte.

Auch zur Aufsichtsratssitzung am kommenden Montag mit einer möglichen Entscheidung in der Trainerfrage wollte Schulte weniger als nichts sagen und vielleicht auch nicht von einem letztlich wohl doch ziemlich wichtigen Spiel gegen das Spitzenteam aus Darmstadt ablenken.

© WhatsBroadcast

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