Im Derby gegen RWE geht’s nicht nur ums Prestige.

Uwe Erkenbrecherhat Respekt vor Fortuna II.
Uwe Erkenbrecherhat Respekt vor Fortuna II.

Uwe Erkenbrecherhat Respekt vor Fortuna II.

dpa

Uwe Erkenbrecherhat Respekt vor Fortuna II.

Düsseldorf. Die Anstoßzeit erinnert an die zweite Fußball-Bundesliga. Wenn am Montagabend um 20 Uhr der Anpfiff der Partie zwischen Fortunas zweiter Mannschaft und Rot-Weiß Essen im Paul-Janes Stadion ertönt, handelt es sich jedoch "nur" um ein Spiel der Regionalliga West. Eine Tatsache, die bei den Gästen aus Essen ganz sicher ein Gefühl von Wehmut erzeugt. Zu gerne würde sich der Traditionsklub mit der Fortuna in Liga zwei messen. Doch daraus wird vorerst nichts. Noch nicht einmal der Aufstieg in die dritte Liga scheint für RWE in dieser Saison angesichts von zehn Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze möglich. Immerhin bewiesen die Ruhrstädter zuletzt, dass sie auch ohne "Tormaschine" Sascha Mölders bestehen können. Ohne den in der Winterpause zum FSV Frankfurt transferierten Top-Torjäger gab es einen 2:0-Sieg über den SC Verl und den Sprung auf Tabellenplatz fünf.

Psychologisch dürfte das Team von Uwe Erkenbrecher der Fortuna also am Montag zunächst überlegen sein. Essens Co-Trainer Ralf Aussem bezeichnete die Elf von Goran Vucic nach deren schwacher Vorstellung bei Schlusslicht Worms (1:2) am Dienstag treffend als "Wundertüte". Diesen Eindruck können die Platzherren am Montagabend bestätigen, indem sie den Hinspielerfolg über Essen (1:0) wiederholen und nach Punkten mit dem Erzrivalen gleichziehen.

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