Mit großer Zuversicht bereitet sich die Fortuna auf die schwere Aufgabe am Donnerstag bei Spitzenreiter Bochum vor.

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Gemeinsam kämpfen und gemeinsam jubeln, wollen die Fortunen morgen auch in Bochum.

Gemeinsam kämpfen und gemeinsam jubeln, wollen die Fortunen morgen auch in Bochum.

Wolff

Gemeinsam kämpfen und gemeinsam jubeln, wollen die Fortunen morgen auch in Bochum.

Düsseldorf. Da waren sich Spieler und Trainer einig: Der 3:2-Erfolg gegen starke Heidenheimer hat viel Selbstvertrauen für die künftigen Aufgaben gegeben. Und schon am Donnerstag wartet die nächste Herausforderung mit dem Spiel beim Tabellenführer VfL Bochum in der 2. Fußball-Bundesliga auf die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf. „Es ist toll, mit den Jungs zu arbeiten“, lobte Cheftrainer Oliver Reck seine Spieler. „Sie wollen nach vorne kommen.“ Damit meinte der 49 Jahre alte Ex-Profi zwar nicht den nächsten Sprung in der Tabelle sondern die sportliche Weiterentwicklung. Dennoch sollte auch mit den zuletzt gezeigten Leistungen ein Punktgewinn beim Spitzenreiter möglich sein.

Oliver Reck baut auf die Unterstützung durch die Fans

„Wir haben die Zuschauer mitgenommen, und sie haben uns gepusht“, hatte Cheftrainer Oliver Reck nach dem Spiel die tolle Unterstützung durch die Fans hervorgehoben. Und eine große Anzahl von Fortuna-Anhängern wird auch morgen in Bochum dabei sein, um an der Seite der Spieler die Auswärtsstärke der Fortuna zu untermauern. Adam Bodzek spricht sogar von einem Heimspiel, weil er so viele Fortuna-Fans in Bochum erwartet. „Ich freue mich sehr auf dieses Spiel“, sagte Fortunas Kapitän, der davon ausgeht, dass Jonathan Tah wieder an seiner Seite spielen wird: „Die Kombination passt. Mehr gefährliche Situationen als bei den beiden letztlich vermeidbaren Gegentoren haben wir nicht zugelassen.“ Das soll auch gegen den besten Torschützen der Liga, den Ex-Fortunen Simon Terodde (acht Saisontore), morgen nicht anders sein.

Der Trainer lobt Liendl, Benschop und Bellinghausen

Eine starke Abwehrleistung, vor allem in der Innenverteidigung wäre auch die Basis für ein erfolgreiches Abschneiden in Bochum. Bis auf Julian Schauerte, der nicht an die starke Leistung in Nürnberg anknüpfen konnte, präsentierte sich die Defensive auch gegen Heidenheim in guter Verfassung. Doch nicht alles hat gepasst.

Reck betonte, dass man aus den Situationen, in denen die Mannschaft die Gegentore kassiert hat, lernen müsse. „Nach unserem Eckball vor dem 2:2 müssen wir den Ball lieber in den Fangzaun dreschen, statt den Gegner zum Kontern einzuladen“, sagte Reck, der sich aber lieber auf die positiven Dinge wie die zweimalige „geniale“ Torvorarbeit von Michael Liendl oder die Treffer von Charly Benschop konzentrieren wollte. „Charlys Stärke sind nicht nur der Torriecher und die Schussstärke. Er investiert viel für die Mannschaft, und dann kommt auch etwas zurück.“ Zweimal sei er dafür belohnt worden.

Dass es Luxusprobleme geben wird, weil fast alle Spieler wieder fit seien, sieht Oliver Reck nicht. „Im Gegenteil, ich bin froh, dass ein Axel Bellinghausen sich stark zurückgemeldet und der Mannschaft wieder Stabilität, gegeben hat“, sagte Fortunas Trainer. In Bochum ist gegen einen starken Kontrahenten Teamgeist besonders gefragt, um eine starke Leistung abzurufen .

Nur ein individuelles Training absolvierte am Dienstag Lukas Schmitz (muskuläre Probleme), während Heinrich Schmidtgal beim Trainingsspiel kurz vor dem Ende leicht angeschlagen aufhörte und sich kurz untersuchen ließ.

Bis auf die Langzeitverletzten Oliver Fink und Bebou waren alle (siehe oben) Spieler bei der Einheit am Dienstag dabei.

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