So viel Fortuna war nie. Der Aufstieg hat nahezu die ganze Stadt erfasst.

Düsseldorf. So hat auch Düsseldorfs Prominenz am Samstag mitgefiebert. Wer nicht im Stadion war, hat sich mindestens per Handy informieren lassen.

So wie Schlagersänger Heino: "Ich war in Mainz bei Proben zum Fernsehgarten, ein Freund hat mir die Zwischenstände durchgesagt. Über den Aufstieg habe ich mich riesig gefreut." Heino war sogar so begeistert, dass er alle Spieler zu sich ins Café in Bad Münstereifel eingeladen hat.

Auch Sängerin Doro Pesch ließ sich per Mobiltelefon auf dem Laufenden halten. "Ich war in Frankfurt beim Konzert. Über den Aufstieg bin ich total glücklich. Vor allem meinen Vater im Himmel wird es freuen, der war ein großer Fortuna-Fan."

Michael Schnitzler vom Uerige war Samstag ebenfalls nicht in Düsseldorf: "Ich war mit einem Uerige-Stand auf der Fanmeile in Berlin und habe alle drei Minuten eine SMS bekommen. Wir hatten rund 30 Fortuna-Fans bei uns, so dass wir richtig feiern konnten. Für die Zweite Liga muss jetzt hart gearbeitet werden."

Kabarettist Manes Meckenstock denkt sogar schon weiter: "Dafür, dass wir Landeshauptstadt sind, ist die Zweite Liga fast zu wenig. Ich hoffe, dass die Fortuna noch mal irgendwie in die Bundesliga rutscht."

Die Stimmung war jedenfalls schon erstligareif. "Das ausverkaufte Stadion war toll", bestätigt Ehrenoberbürgermeisterin Marlies Smeets, die sowohl dort als auch im Rathaus dabei war. Sie war übrigens die Erste, die im Wahlkampf 1999 eine Arena gefordert hatte. Heute unterstützt sie die Fan-Initiative für Stehplätze in der Arena.

Seine ganz eigene Sicht auf den Aufstieg hat Comedian Elmar Brandt. Auch wenn er das Spiel nicht verfolgen konnte, da er mit seinen Kindern unterwegs war: "Angesichts der Millionenschulden der Fortuna geht es in der nächsten Saison erst einmal um den Kassenerhalt."

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