Weiterkommen ist Pflicht in der ersten Hauptrunde.

Oliver Fink (l.) setzt sich für Wacker Burghausen gegen Zeljko Sopic durch. Der Fortune spielt von 2005 bis 2007 beim Pokalgegner.
Oliver Fink (l.) setzt sich für Wacker Burghausen gegen Zeljko Sopic durch. Der Fortune spielt von 2005 bis 2007 beim Pokalgegner.

Oliver Fink (l.) setzt sich für Wacker Burghausen gegen Zeljko Sopic durch. Der Fortune spielt von 2005 bis 2007 beim Pokalgegner.

dpa

Oliver Fink (l.) setzt sich für Wacker Burghausen gegen Zeljko Sopic durch. Der Fortune spielt von 2005 bis 2007 beim Pokalgegner.

Düsseldorf. Oliver Fink freut sich auf den Ausflug in seine Heimat Oberbayern. „Für mich ist Burghausen ein schönes Los“, kommentiert Fortunas Mittelfeldspieler die Auslosung zur ersten DFB-Pokal-Hauptrunde, in der der Bundesliga-Aufsteiger aus Düsseldorf bei Wacker antreten muss.

„Ich bin darauf gespannt, wie viele bekannte Gesichter ich dann sehen werde. Aus der Mannschaft oder von den Verantwortlichen sind nämlich nur noch ein oder zwei Leute übrig, mit denen ich eine gemeinsame Vergangenheit dort hatte.“ Fink hat von 2005 bis 2007 in Burghausen gespielt (66 Spiele, drei Tore).

Doch deswegen wird es für die Fortuna kein Spaziergang. „Das ist wirklich keine leichte Aufgabe, sportlich nicht zu unterschätzen“, sagt Fink, der am Samstag während der Sportschau lange darauf warten musste, bis Oliver Bierhoff das Los der Fortuna bei der Auslosung in der Hand hielt.

Glücksfee Viola Odebrecht vom deutschen Fußball-Frauen-Meister Turbine Potsdam hatte zuvor den Drittligisten Burghausen aus der Trommel der Amateure gezogen, die in der ersten Runde Heimrecht genießen.

Ohne Zweifel ist diese Aufgabe undankbar für Fortuna. Denn das Los beschert der Mannschaft von Trainer Norbert Meier mit die weiteste Reise, die bei den an der ersten Hauptrunde beteiligten Mannschaften möglich war.

Letztes Spiel in Burghausen hat die Fortuna 4:0 gewonnen

Nachdem er seinen Vertrag beim FC Nantes nicht verlängern will, ist Stürmer Florian Raspentino ablösefrei zu haben. Fortuna soll Interesse haben, der 23-Jährige steht aber vor einer Unterschrift bei Olympique Marseille.

Ammar Jemal (zuvor an den 1. FC Köln ausgeliehen) ist wohl kein Spieler auf der Kandidatenliste der Fortuna, da der 25-jährige Tunesier noch bis 2014 bei den Young Boys Bern unter Vertrag steht und als Abwehrspieler zu teuer wäre.

„Das ist eine Erinnerung an alte Zeiten“, erklärt Fortunas Finanzvorstand Paul Jäger, der zwar die Stadt mit der alten Burganlage und dem Altstadtkern für sehenswert hält. Aber von einer leichten Aufgabe könne keine Rede sein, obwohl der letzte Vergleich dort am 16. August 2008 mit 4:0 für die Fortuna deutlich ausgefallen war.

„Egal, wo man als Bundesligist bei einem Klub aus der 3. Liga antritt, überall wartet eine schwere Aufgabe.“ Jäger freut sich dennoch auf die Fahrt in den Landkreis Altötting.

„Burghausen wird eingespielt sein, wenn das Spiel stattfindet und ist deshalb ein sehr unbequemer Gegner“, erklärt Fortunas Vorstandsboss Peter Frymuth. Denn zu diesem Zeitpunkt haben die Drittligisten schon fünf Spieltage hinter sich. „Dennoch muss es unser klares Ziel sein, die 2. Runde der DFB-Pokal-Hauptrunde zu erreichen.“

Die genauen Termine der 32 Erstrunden-Spiele vom 17. bis 20. August will der DFB in den nächsten Tagen festlegen. Das Finale steigt am 1. Juni 2013 in Berlin.

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