Fortunas Trainer Norbert Meier ist über das Pokal-Aus enttäuscht. Dennoch könne man stolz auf das in diesem Jahr Erreichte sein.

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Die Fans haben ein feines Gespür. Sie bedanken sich für ein bewegendes Fortuna-Jahr.

Die Fans haben ein feines Gespür. Sie bedanken sich für ein bewegendes Fortuna-Jahr.

Wolff

Die Fans haben ein feines Gespür. Sie bedanken sich für ein bewegendes Fortuna-Jahr.

Düsseldorf. Wenn ein einziger Elfmeter entscheidet, müssen die Unterschiede zwischen zwei Mannschaften minimal sein.

„Es ist die individuelle Klasse der Dortmunder. Hätten unsere Spieler diese Qualität, würden sie ja auch beim BVB spielen“, erklärte Norbert Meier, der nach den 120 Minuten plus Spannungs-Zugabe vom Elfmeterpunkt auch nicht so recht wusste, wie enttäuscht er sein durfte. 4:5 hatte seine Mannschaft nach Elfmeterschießen verloren, dabei eine starke Leistung gezeigt, der nur die Belohnung nicht zuteilwurde.

„Und obwohl wir das ganz große Ding verpasst haben, können wir zufrieden und stolz sein. Das konnte sich sehen lassen“, sagte Meier. „Mit dem Ausscheiden müssen und können wir umgehen.“

Für den ganz großen Wurf fehlte der Fortuna Genauigkeit im Abschluss

„Im Elfmeterschießen muss es immer einen erwischen. Das waren halt wir“, sagte Andreas „Lumpi“ Lambertz, Kapitän der Fortuna. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und hatten die Möglichkeit in Führung zu gehen, aber es war immer ein Fuß dazwischen, nachdem wir uns über außen gut durchgespielt hatten.“

Fortuna kämpfte und warf alles in die Waagschale. Die letzte Genauigkeit fehlte, vor allem in der Phase nach der 70. Minute, als Fortuna überlegen war. Bis auf einen Kopfball an den Pfosten des eigenen Tores vom Dortmunder Lukasz Piszczek gab es keine klaren Torgelegenheiten.

Kein Kratzer im Lack – Meier spricht von einem fantastischen Jahr

Für manche Fortunen war das schöne Spiel und die bundesweite Beachtung aber zu wenig. „Ich kann mir für Lob nicht viel kaufen, wir wollen gewinnen“, hatte Wolf Werner schon vor dem Spiel erklärt. Fortunas Vorstand Sport möchte, dass sich die Mannschaft immer mit den besten des Landes misst. Das geht aber nur mit dem Aufstieg.

Und Meier blickte auch bereits voraus. „Ich freue mich schon auf die Rückrunde“, sagte der Trainer, der aber auch deutlich machte, wie schwer das Unternehmen Aufstieg werden wird.

Von einem Kratzer im Lack eines unglaublich erfolgreichen Jahres will bei der Fortuna keiner etwas wissen. „Die Mannschaft hat ein fantastisches Jahr hinter sich“, sagte Meier und dämpfte gleich wieder: „Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen.“

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