Die WZ hat nach dem Aufstieg der Fortuna in die Zweite Liga mit Trainer Norbert Meier gesprochen.

wza_439x640_501516.jpg
Norbert Meier feiert mit Andreas Lambertz den Aufstieg. Wenige Minuten später stand er WZ-Redakteur Christoph Fischer im Interview Rede und Antwort.

Norbert Meier feiert mit Andreas Lambertz den Aufstieg. Wenige Minuten später stand er WZ-Redakteur Christoph Fischer im Interview Rede und Antwort.

dpa

Norbert Meier feiert mit Andreas Lambertz den Aufstieg. Wenige Minuten später stand er WZ-Redakteur Christoph Fischer im Interview Rede und Antwort.

WZ: Norbert Meier, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga. Sie haben den Aufstieg der Fortuna zwar vorausgesagt, aber hatten Sie zwischenzeitig nicht doch einmal Zweifel?

Norbert Meier: Ich habe immer an den Aufstieg geglaubt. Und ich bin froh, dass wir es aus eigener Kraft gegen Werder Bremen geschafft haben. Die Relegation wäre für meine Mannschaft vielleicht problematischer geworden.

Aber das 1:0 gegen Werder war am Ende glücklich.

Meier: Wer nach 38 Spieltagen oben steht, der hat es auch verdient, aufzusteigen. Dass wir gegen Werder auf eine technisch sehr starke und gut ausgebildete Mannschaft treffen, war klar. Aber selbst Werders Trainer Thomas Wolter hat eingeräumt, dass der Sieg der Fortuna verdient war. Es war der verdiente Lohn für eine anstrengende Saison. Aber wir haben eben auch gesehen, dass man sich nach 60 Minuten in einem solchen Spiel noch nicht zurücklegen kann, da muss immer noch etwas kommen.

Die Fußball-Begeisterung in Düsseldorf ist unglaublich. Haben Sie damit gerechnet?

Meier: Das ist ja nicht nur ein Aufstieg einer Fußball-Mannschaft. Da freut sich eine Stadt, die Landeshauptstadt.

Man sieht, was in Düsseldorf machbar ist. Man sieht, dass diese Stadt den Fußball liebt. Freuen Sie sich?

Meier: Sie wissen ja, dass ich aus Norddeutschland komme und sehr zurückhaltend bin. Ich gehe zum Lachen in den Keller.

Nicht ganz ernst gemeint, aber was denken Sie, was fühlen Sie?

Meier: Es ist der Tag der Mannschaft, der Tag der Jungs, nicht des Trainers. Die meisten aus dieser Mannschaft haben doch noch nie in ihrem Leben vor 50000 Menschen gespielt. Diese Mannschaft ist zusammengewachsen, sie ist eine Einheit geworden, der Glaube an sich selbst ist im Laufe der Saison enorm gewachsen. Keiner aus dieser Mannschaft missgönnt irgendeinem anderen irgendetwas.

Hatten Sie keine Angst, dass diese Traum-Kulisse auch zur Belastung werden könnte?

Meier: Angst sicher nicht, aber vor einer solchen Kulisse kann man schon einmal anfangen, sich Gedanken zu machen. Das wäre schwierig geworden, aber die Jungs haben das sehr gut in den Griff bekommen. Sind Sie nicht auch ein wenig stolz? Meier: Wie gesagt, ich komme aus Norddeutschland. da sind die Menschen ein wenig zurückhaltender. Nur soviel: Dieser Aufstieg ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich sehr für meine Mannschaft.

© WhatsBroadcast

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer