Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz (links) im Zweikampf mit dem Augsburger Andrew Sinkala.
Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz (links) im Zweikampf mit dem Augsburger Andrew Sinkala.

Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz (links) im Zweikampf mit dem Augsburger Andrew Sinkala.

dpa

Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz (links) im Zweikampf mit dem Augsburger Andrew Sinkala.

Augsburg. Eine "außergewöhnliche Leistung" hatte Fortuna-Trainer Norbert Meier im Vorfeld von den Augsburgern gefordert, wenn sie im Duell Vierter gegen Fünfter den Düsseldorfern eine Niederlage beibringen wollten.

Das "Außergewöhnliche" im Augsburger Team kam denn auch schnell zum Tragen: Michael Thurk erzielte bereits nach knapp anderthalb Minuten das 1:0 für die Gastgeber.

Ihm gelang der 20. Treffer im 21. Saisonspiel, weil sich auf der rechten Abwehrseite Christian Weber und Claus Costa von Marcel Ndjeng verladen ließen und "Bamba" Anderson in der Mitte zu weit weg von Thurk stand. Es war der eiskalte Auftakt zum letztlich hoch verdienten 2:0 (1:0) des FC Augsburg gegen Fortuna Düsseldorf.


Während sich die Fortunen offensiv zwar immer wieder berappelten und einige gute Ansätze zeigten, wackelte die hoch gelobte Verteidigung zu häufig gegen die spielstarken Augsburger.

Ob es an den personellen Veränderungen lag? In der Start-Aufstellung hatte Trainer Norbert Meier - wieder einmal - eine kleine Überraschung parat. Kai Schwertfeger durfte erneut von Beginn an ran, nachdem er vergangene Woche beim 2:0 gegen Duisburg Rechtsverteidiger Christian Weber wegen dessen Gelb-Sperre ersetzt hatte.

FC Augsburg: Jentzsch - Reinhardt, Möhrle, De Roeck, El-Akchaoui - Hegeler (75. Brinkmann), Sinkala - Ndjeng, Traore - Thurk (64. Buck), Rafael (80. Torghelle)

Fortuna Düsseldorf: Ratajczak - Weber, Anderson, Langeneke, Schwertfeger - Costa - Lambertz, Christ (73. Gaus), J. van den Bergh (58. Caillas) - Harnik, Oehrl

Lutz Wagner (Kriftel)

15.486

1:0 (2.) Thurk
2:0 (61.) Rafael

Sinkala / Harnik

In Augsburg war Weber wieder dabei, und Schwertfeger durfte trotzdem bleiben. Hinten links sollte er verteidigen, Johannes van den Bergh rückte vor ins Mittelfeld, und Patrick Zoundi - ohnehin erkältet - blieb draußen. Dazu spielte Torsten Oehrl für den verletzten Ranisav Jovanovic im Sturm. Allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Gegen die Augsburger Innenverteidiger war meist kein Durchkommen. Spätestens an der Strafraumgrenze war Endstation. Und auf der anderen Seite sorgte vor allem Thurk für das Außergewöhnlich - und letztlich das Entscheidende.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer