Das erste Mannschaftstraining hat dem neuen Stürmer Erwin Hoffer gut getan. Er möchte Stammspieler werden.

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Die Fans haben Erwin „Jimmy“ Hoffer schon ihr Herz geschlossen.

Die Fans haben Erwin „Jimmy“ Hoffer schon ihr Herz geschlossen.

Christof Wolff

Die Fans haben Erwin „Jimmy“ Hoffer schon ihr Herz geschlossen.

Düsseldorf. Bäume hat „Jimmy“ zwar noch keine ausgerissen. Aber das hat sich Fortunas neuer Stürmer Erwin Hoffer für sein erstes Spiel in der Arena vorgenommen. „Soll ich jetzt sagen, dass er sensationell trainiert hat?“, fragte auch Trainer Mike Büskens nach dem ersten Training des Österreichers mit der Mannschaft. Die Erwartungen an Hoffer sind nach dem schlechten Auftritt des Bundesliga-Absteigers beim 1:2 in Berlin noch einmal gewachsen. Der 26-Jährige soll die Tore erzielen, die der Fortuna in den ersten fünf Pflichtspielen fehlten. „Es sind viele Dinge, die für Jimmy sprechen. Er kann uns mit Sicherheit helfen, obwohl er lange nicht mehr unter Profi-Bedingungen trainiert hat“, sagte Fortunas Cheftrainer. „Deshalb wird er noch seine Zeit brauchen.“ Wir sprachen mit dem neuen Stürmer, der die Trikot-Nummer 9 erhält.

Hoffer zum ersten Training

„Es hat sehr lange gedauert, bis mit Fortuna und Neapel alles unter Dach und Fach war. Deshalb freut es mich umso mehr, dass es endlich geklappt hat. Ich freue mich, dass ich in Düsseldorf bin und hätte gerne schon früher begonnen.“

Hoffer zu seinem Fitness-Stand

„Das erste Mannschaftstraining war sehr wichtig. Ich habe zwar vorher schon einiges gemacht, allerdings nicht mehr in Neapel. Ich fühle mich jedenfalls sehr gut. Es ist schwer zu sagen, wo ich stehe. Von den Läufen, von der Kondition bin ich eigentlich da, wo ich auch sein müsste. Mit dem Ball und Mannschaft fehlt noch etwas. Aber das kommt jetzt in den nächsten Trainingseinheiten. Ich fühle mich jedenfalls wohl und fit.“

Hoffer zu seiner Idealposition

„Das ist mir eigentlich egal. Ich will einfach der Mannschaft und dem Verein helfen. Wenn Trainer meint, ich sollte rechts im Sturm spielen, dann ist das okay. Aber wie gesagt, ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft.“

Hoffer zur Situation des Teams

„Die Saison ist noch lang. Wir müssen einfach an uns glauben, dann geht es auch wieder nach oben. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“

Hoffer zur 2. Liga

Ausnahmsweise erscheint die Fortuna-Fanseite unserer Zeitung vor dem Heimspiel des Büskens-Teams gegen den VfL Bochum erst in der Samstagsausgabe – direkt hinter dem Hauptsport.

„Nein, Martin Latka kann sich nicht selbst aufstellen, falls er tatsächlich am Sonntag hundertprozentig fit ist“, sagte Mike Büskens am Donnerstag – und deutete an, das letzte Wort zu haben. Fortunas Trainer war aber erleichtert, dass Latka alle Übungsformen mitmachen konnte – und auch die Spiel-Einheiten allesamt ohne Probleme absolvierte.

Sowohl Stelios Malezas als auch Ihlas Bebou mischten am Donnerstag im Training munter mit. Nur bei den Spielen elf gegen elf zum Abschluss absolvierten beide noch Laufeinheiten mit Konditionstrainer Axel Dörrfuß auf dem Nebenplatz.

Axel Bellinghausen hat beim Training einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen, der eine Einblutung nach sich zog. Der Mittelfeldspieler wird vorübergehend nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen können. Nachwuchstorhüter Robin Heller kann wegen einer Muskelverletzung am Hüftbeuger nicht trainieren und fällt für den Spielbetrieb aus.

„Ich kann jetzt noch nicht sagen, ob mir die Kenntnisse der 2. Liga Vorteile bringen. Dass ich im deutschen Fußball meine Erfahrungen gesammelt habe, wird mir sicher aber auch nicht schaden. Das passt eben für mich.“

Hoffer zu seinen Zielen

„Ich möchte dem Team helfen. Dass ich Stammspieler werde, ist ein Ziel für mich, der Aufstieg das Ziel für die Mannschaft. Dafür werden wir hart arbeiten. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich gerne in jedem Spiel ein paar Tore erzielen.“

Hoffer zum Spielsystem

„Ich habe rechts gespielt, mit zwei Spitzen oder allein ganz vorne. Der Trainer entscheidet. Das Ziel ist der Aufstieg, wer spielt und wer die Tore schießt, ist letztlich nicht entscheidend.“

Hoffer zu seiner Entscheidung

„Ich habe gegen Fortuna oft gespielt. Jeder kennt den Namen, es ist ein großer Verein. Wenn die Möglichkeit besteht, hierher zu wechseln, zögert man nicht lange. Ich mache keinen Schritt zurück, ich möchte spielen.“

Hoffer zur Stimmung

„In der Arena ist eine Topstimmung. Man kann sicher sein, dass uns die Fans bis zum letzten Spiel unterstützen werden. Und das werden wir auch brauchen, weil wir den Fans die Bundesliga zurückgeben wollen.“

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