Johannes van den Bergh erläutert, wie die Fortuna mehr Druck auf die Gegner ausüben will.

Johannes van den Bergh (oben) freut sich mit seinen Teamkollegen über den 3:1-Sieg geegn den VfB Stuttgart.
Johannes van den Bergh (oben) freut sich mit seinen Teamkollegen über den 3:1-Sieg geegn den VfB Stuttgart.

Johannes van den Bergh (oben) freut sich mit seinen Teamkollegen über den 3:1-Sieg geegn den VfB Stuttgart.

Christof Wolff

Johannes van den Bergh (oben) freut sich mit seinen Teamkollegen über den 3:1-Sieg geegn den VfB Stuttgart.

Düsseldorf. Als Fußball-Dozent will Johannes van den Bergh nicht rüberkommen. Daher muss der Linksverteidiger der Fortuna auch schmunzeln, wenn er die taktischen Änderungen des Bundesliga-Aufsteigers zum Besten gibt: „Unsere Innenverteidiger sollten breiter stehen, damit wir mit den Außenverteidigern hoch stehen konnten. Dazu ein Sechser, der abkippt und hinten die Dreierkette schließt. Dann zwei einlaufende Mittelfeldspieler.“

Es höre sich komplizierter an, als es sei, sagt van den Bergh. Tatsächlich war es die entscheidende Veränderung beim 3:1-Sieg über den VfB Stuttgart im Vergleich zu den zwei Auftaktpleiten gegen Augsburg (2:3) und Mönchengladbach (1:2). Da hatten sich die Fortunen zu weit zurückdrängen lassen und dem Gegner Platz zum Spielaufbau gelassen.

Trainer Norbert Meier hat zuletzt Umstellungen vorgenommen

„Hoch stehende“ Außenspieler bedeuteten gegen Stuttgart nichts Anderes als das frühe Attackieren des ballführenden Gegners. „Da gehört viel Verantwortung im Mittelfeld zu. Ballverluste darf man sich nicht erlauben. Wir haben ganz gut verteidigt.“ Lohn dafür waren das frühe Tor durch Robbie Kruse und ein ungefährdeter Sieg. Das hatte auch bei van den Bergh für Erleichterung gesorgt: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“

Dieses Erfolgsrezept nimmt das Team von Trainer Norbert Meier auch mit in das Spiel am Sonntag in Freiburg (17.30 Uhr). „Jetzt ist mit 24 Punkten auf einmal alles wieder gut. Vergangene Woche hieß es noch, jetzt werden die Kritiker wach, und wir müssen aufpassen.“

Bei der Fortuna könne man den Sieg einordnen, sagt van den Bergh. Er nehme es ohnehin so, wie es kommt. Denn womöglich nimmt Meier wieder eine personelle Umstellung vor, nachdem er im Vergleich zu den vorherigen Begegnungen zuletzt einmal vier und einmal drei Positionen in der ersten Elf verändert hatte.

Fortunas Zugang Martin Latka schonte sich am Mittwoch im Training nicht. Der tschechische Abwehrspieler spielte trotz eines Nasenbeinbruches ohne Gesichtsmaske.

Auch wenn man sich gerade in der defensiven Viererkette darauf im Training einstelle, sei es doch immer wieder eine Herausforderung, sagt van den Bergh, der als Einziger auf seiner Position alle Spiele mitgemacht hat. „Es ist nicht immer günstig, wenn sich etwas verändert. Aber gegen Stuttgart hat es gut geklappt.“ Wie kann es gegen Freiburg wiederholt werden? „Entscheidend ist, dass gut kommuniziert wird.“

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