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Rouwen Hennings erzielt das 1:0 für Fortuna Düsseldorf.

Rouwen Hennings erzielt das 1:0 für Fortuna Düsseldorf.

Christof Wolff

Rouwen Hennings erzielt das 1:0 für Fortuna Düsseldorf.

Malta. Das hatte sich Oliver Fink in seinem ersten Spiel nach seiner Verletzungspause wohl zumindest vom Ergebnis her anders vorgestellt. Trotzdem hielt sich die Enttäuschung beim Kapitän der Fortuna nach dem 1:1 gegen den Hibernians FC in Grenzen.

Das zweite Testspiel des Trainingslagers gegen den maltesischen Erstligisten bot nur wenig von dem, was sich die Fortuna in den vergangenen sieben Tagen erarbeitet hat. Defensiv zeigte der weitere Test mit der Dreierkette, dass eine solche taktische Änderung nicht von heute auf morgen funktionieren kann. Zum Glück war Michael Rensing in der Anfangsphase zweimal auf dem Posten. Nach vorne lief lange Zeit wenig, und doch ging der Gast im Nationalstadion von Malta in Führung. Julian Koch bediente Rouwen Hennings mustergültig. Der beendete seine längere Torflaute (25.) mit einem platzierten Kopfball zum1:0. Wenig später hieß es aber bereits 1:1. Gökhan Gül machte den Fehler, Axel Bellinghausen fälschte ab, und Rensing hatte keine Abwehrchance.

In der Offensive lief es für Funkel-Team dann etwas besser, weil schneller und direkter gespielt wurde. Mehr als Hennings Lattenkracher (32.) sprang vor dem Pausenpfiff dabei aber nicht heraus.

Im zweiten Durchgang hatte das Spiel nur noch wenig Höhepunkte. Defensiv brannte trotz des kompletten Wechsels wenig an. Rensing musste nur kurz voir Schluss noch einmal eingreifen. Torgefährlich wurde die Fortuna aber auch nur selten. Immerhin kam Maecky Ngombo dreimal gefährlich zum Schuss. Viele andere Aktionen blieben Stückwerk. Schwere Beine als Erklärung heranzuziehen, wäre als Erklärung da ein wenig zu einfach. „Jetzt freuen wir uns auf einen freien Tag und das Spiel am Samstag gegen die Bayern“, sagte Oliver Fink.

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