Trainer Norbert Meier hält die Intensität des Trainings hoch.

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Michael Melka musste Dienstag das Training abbrechen.

Michael Melka musste Dienstag das Training abbrechen.

Wolff

Michael Melka musste Dienstag das Training abbrechen.

Düsseldorf. Der Konkurrenzkampf bei Fortuna Düsseldorf wird immer härter. Obwohl Dienstag vier Spieler fehlten - Robert Palikuca (krank), Deniz Kadah (Kapselverletzung am Fuß), Patrick Zoundi (Afrika-Cup) und Dimitri Bulykin (Reha) -, standen noch 22 Feldspieler auf dem Trainingsplatz. "Ich bin sehr froh, dass der Konkurrenzkampf so groß ist, auch wenn einige mit langem Gesicht rumlaufen", sagt Norbert Meier, der die Intensität des Trainings hoch hält.

Der Trainer des Fußball-Zweitligisten weiß genau, dass sich nicht alle Spieler so leicht mit einer Reservistenrolle abfinden. "Das sollen sie auch gar nicht, sie müssen weiter um ihre Chance kämpfen." Das kann Michael Melka zunächst nicht. Der Torwart 1b musste gestern das Training mit Problemen am Sprunggelenk abbrechen. "Es handelt sich aber nicht um die alte Verletzung", erklärte Meier, der sich gestern noch bei Zoundi telefonisch nach dessen Befinden in Angola erkundigt hat.

Mit einigen Leistungsträgern steckt Wolf Werner immer noch in hartnäckigen Vertragsverhandlungen. "Wir sind in den meisten Gesprächen zwar schon sehr weit, es gibt aber noch keine Unterschriften", sagte der Geschäftsführer Sport, der gerne noch den einen oder anderen Spieler abgeben würde. "Einen Spieler zu verpflichten, ist oft einfacher, als sich von einem zu trennen", sagte Werner, der zum Beispiel darauf hofft, dass sich bald ein Verein für Oliver Hampel finden wird.

"Da aber bei den Drittligisten die Saison erst im Februar weitergeht, können die Vereine noch bis kurz vor Schließung der Transferliste warten, um das Januargehalt zu sparen." Weitere Namen von möglichen Abgängen nannte Werner nicht, erklärte aber, dass nun weitere Etat-Gespräche mit Vorstand und Aufsichtsrat anstehen. Etwa für weitere Verpflichtungen in der Winterpause? "Das ist jetzt nicht unbedingt geplant", erklärte Werner. "Aber wenn uns einer über den Weg läuft, bei dem alles passt - warum nicht?"

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