Kommentar Foto Norbert Krings
Norbert Krings.

Norbert Krings.

Sergej Lepke

Norbert Krings.

Drei Spiele sind es noch in der 2. Liga. Ein Spaziergang wird das für Fortuna Düsseldorf sicherlich nicht. Eher eine nervenaufreibende Angelegenheit, wie es auch in der zweiten Hälfte gegen St. Pauli zu sehen war. Angst essen Seele auf, hieß es da. Der Mut weiter nach vorne zu spielen, war plötzlich weg, alles wartete geradezu auf den Gegentreffer, der dann auch kam. Und dann hieß es Zittern bis zum Ende.

Angst vor dem Gegner Duisburg muss die Fortuna am Freitag nicht haben. Respekt für die Aufholjagd der Zebras reicht. Der MSV steht aber punktetechnisch noch mehr unter Druck, kann es sich nicht leisten, ohne Risiko auf einen Punktgewinn zu spielen. Wenn die Fortunen es schaffen, die Fehlerhäufigkeit weiter zu senken - da war das Spiel gegen St. Pauli bereits ein Anfang – werden es die Zebras schwer haben, mit ihrer limitierten spielerischen Klasse, Chancen herauszuspielen. Die Gefahr ist allerdings, dass sie dies mit ihrer Begeisterungsfähigkeit schaffen, der die Fortuna unbedingt mit bedingungslosem Einsatz begegnen muss. Die Spieler von Friedhelm Funkel dürfen ihre bessere Ausgangsposition nicht hergeben. Im Notfall hilft sogar ein torloses Remis. Aber der Trainer sagt ja, „ein Tor schießen wir immer“. Und eins könnte reichen und einen großen Schritt im Abstiegskampf bedeuten. Die Fans werden ihre Mannschaft weiter so ideal unterstützen. Und der Verein hat es geschafft, mehr Eintrittskarten für ihre Anhänger in Duisburg bereitstellen zu lassen. So ähnlich gut muss auch das Zusammenspiel auf dem Platz sein.

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