Fortuna will ihm keine Sicherheit bieten.

Düsseldorf. Das Thema Daniel Jammer und Fortuna Düsseldorf ist seit Dienstagabend, 21.36 Uhr, beendet. Vorerst zumindest. Der israelische Geschäftsmann mit deutschen Wurzeln steigt nicht als Investor bei dem Aufsteiger in die 2. Fußball-Bundesliga ein, weil der Klub ihm als eingetragener Verein die erforderliche "Sicherheit" für seinen finanziellen Einsatz nicht bieten kann.

Man wolle und könne derzeit keine Kapitalgesellschaft gründen, an der Jammer diesbezüglich Anteile erwerben könnte, so Fortuna-Vorstand Peter Frymuth. In "sehr vertrauensvoller Atmosphäre" habe man sich darauf geeinigt. Die von Jammer angebotene Beschaffung von Spielern ist damit ebenfalls vom Tisch. "Er wollte einen Gegenwert haben, und den können wir ihm nicht bieten", sagte Fortunas Aufsichtsratschef Dirk Kall nach dem Gespräch in Bonn.

Auch Jammer zeigte sich nicht vergrätzt. "Es waren professionelle Gespräche. Ich habe Freunde gewonnen. Und ich habe verstanden, warum es so nicht geht." Er verdeutlichte, dass die von ihm angestrebte Lösung nicht möglich sei.

"Das eine passt nicht, da haben wir alles eruiert, das andere muss man sehen", sagte Jammer, wollte aber zu einer bloßen zukünftigen Sponsorentätigkeit keine Stellung nehmen. Jammer: "Wir werden uns weiter gegenseitig beobachten." Zu einem anderen Fußball-Verein werde er mit seinem Geld freilich nicht weiter ziehen. "Wir sind kein Wanderzirkus", sagte Jammer.

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