Verteidiger Kai Schwertfeger würde auch am Freitag gegen Ahlen gerne wieder in der Start-Elf von Zweitligist Fortuna stehen.

Kai Schwertfeger ärgert sich immer noch über das frühe Gegentor in Augsburg.
Kai Schwertfeger ärgert sich immer noch über das frühe Gegentor in Augsburg.

Kai Schwertfeger ärgert sich immer noch über das frühe Gegentor in Augsburg.

Wolff

Kai Schwertfeger ärgert sich immer noch über das frühe Gegentor in Augsburg.

Düsseldorf. Ordentliches Zweitliga-Debüt als Vertretung für den gelb-gesperrten Christian Weber, eine Woche später überraschend wieder in der Startformation der Fortuna -Kai Schwertfeger darf sich mit seinen gerade 21 Jahren schon Bundesligaspieler nennen.

Er habe die Spielpraxis durch den Einsatz gegen Duisburg gehabt, deshalb habe er ihn erneut berücksichtigt, so Trainer Norbert Meier. "Und das hat er wieder ordentlich gemacht." Ob er gegen RW Ahlen am Freitag (18 Uhr, Arena) wieder in der Startformation des Fußball-Zweitligisten steht? Auch darüber spricht das Fortuna-Eigengewächs im WZ Interview.

Herr Schwertfeger, wie fühlt es sich jetzt an, ein Zweitliga-Profi zu sein?

Schwertfeger: Eigentlich genauso wie vorher. Natürlich kamen nach dem ersten Einsatz allerlei Glückwünsche von Freunden und Bekannten. Erst recht nachdem ich gegen Augsburg wieder spielen durfte.

"Ich kann mit beiden Spielen zufrieden sein, denke ich."

Kai Schwertfeger über seine erstenbeiden Zweitliga-Einsätze gegen Duisburg und in Augsburg

2:0 gegen Duisburg, 0:2 gegen Augsburg - wie bewerten Sie die Ergebnisse?

Schwertfeger: In Duisburg waren wir in der ersten Hälfte richtig gut und haben am Ende verdient gewonnen. In Augsburg war es einfach dumm, dass wir so ein frühes Gegentor bekommen haben. Das spielte dem Gegner in die Karten. Das Potenzial in der Offensive wurde dann erst recht offensichtlich. Ausgburg steht als Aufstiegsfavorit zu Recht da oben.

Und Ihre persönliche Leistung?

Schwertfeger: Ich kann mit beiden Spielen zufrieden sein, denke ich. Das war ganz ordentlich, auch wenn es natürlich immer was zu verbessern gibt, wenn man die ein oder andere Szene noch einmal betrachtet.

Sie hatten ihr Debüt auch schon früher feiern sollen.

Schwertfeger: Ja, das war dumm gelaufen. Gegen Karlsruhe sollte ich in der Start-Elf als Linksverteidiger spielen, weil Fabian Hergesell und Johannes van den Bergh ausfielen. Dann habe ich mich beim Warmmachen verletzt. Leider wurde es dadurch eine ganz bittere Hinrunde. Jetzt hoffe ich vor allem, von Verletzungen verschont zu bleiben.

Trainer Norbert Meier hält offenbar große Stücke auf Sie, oder?

Schwertfeger: Das merkt man schon. Sonst hätte er mich sicherlich nicht in so einem wichtigen Spiel wie gegen den MSV Duisburg aufgeboten. Das Debüt beim Derby und Verfolgerduell vor ausverkauftem Haus war schon klasse. Es zeigt ja, dass er mir das zutraut. Dass ich in Augsburg wieder gespielt habe, kam für mich auch überraschend. Ich versuche, das Vertrauen auch zurückzuzahlen.

Wie groß ist denn Ihre Hoffnung, gegen Ahlen wieder zu spielen?

Schwertfeger: Da habe ich keine Ahnung. Ich versuche nur jedesmal, mich im Training anzubieten. Was Freitag oder in den nächsten Wochen passiert, kann ich nur durch gute Leistungen beeinflussen. Alles andere entscheidet der Trainer.

Ihre Mannschaft sollte aber gegen Ahlen gewinnen, um oben dran zu bleiben, richtig?

Schwertfeger: Ja sicher, der Abstand auf den dritten Platz beträgt schließlich nur vier Punkte. Und wir wollen grundsätzlich jedes Spiel gewinnen. Ob gegen Ahlen oder vergangene Woche in Augsburg.

Ist der Aufstieg denn weiterhin ein Thema?

Schwertfeger: Wir sprechen darüber nicht viel. Wir denken von Spiel zu Spiel und konzentrieren uns auf den nächsten Gegner. Das Spiel gegen Ahlen wird schwer genug. Der Aufstieg war ohnehin bei uns intern kein großes Thema. Damit haben uns andere in Verbindung gebracht. Wir werden einfach sehen, was am Ende herauskommt, wenn wir weiterhin gut punkten.

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