Der 25-jährige Zugang der Fortuna hat schon in Duisburg unter Trainer Meier gespielt. Wechsel war für den Sommer geplant.

Adam Bodzek sitzt im Trainingslager unter Palmen.
Adam Bodzek sitzt im Trainingslager unter Palmen.

Adam Bodzek sitzt im Trainingslager unter Palmen.

Christof Wolff

Adam Bodzek sitzt im Trainingslager unter Palmen.

Mit Adam Bodzek hat die Fortuna für die Rückrunde schon den gesuchten Defensivspieler gefunden. Der 25-jährige Ex-Duisburger trägt Trikotnummer 13.

Herr Bodzek. Warum haben Sie sich die 13  ausgesucht?

Adam Bodezek: Irgendwann habe ich diese Nummer zugewiesen bekommen, und seitdem möchte ich sie immer haben. Mit Aberglaube hat das nichts zu tun.

Warum hat der Transfer vom MSV Duisburg zur Fortuna nicht schon im Sommer funktioniert?

Bodzek: Da müssen sie den MSV fragen. Nach meiner Verletzung habe ich keine Perspektive gesehen. Nach den Gesprächen mit Trainer Milan Sasic habe ich dann entschieden, dass es so keinen Sinn macht und wollte einen Neuanfang starten.

Sie wären aber auch schon gerne im Sommer gekommen?

Bodzek: Der Verein hat damals die Anfrage sofort abgeblockt, aber mit der Fortuna bin ich immer in Kontakt geblieben. Ich freue mich, dass es jetzt geklappt hat.

Welche Ziele haben Sie mit der Fortuna?

Bodzek: Ich möchte gerne spielen, so viele Punkte wie möglich mit der Fortuna holen und mit der Mannschaft eine gute Serie hinlegen. Langfristig ist das Ziel mit dem Verein die erste Bundesliga.

Sie sind sich sicher, dass der Weg die Fortuna dorthin führen wird?

Bodzek: Man hat es schon in der vergangenen Saison erlebt und dabei gesehene, dass das Potenzial von Stadt, Verein, Mannschaft und Umfeld riesig ist. Nach dem schlechten Start hat die Mannschaft viele Punkte eingefahren. Und langfristig muss das einfach das Ziel des Vereins sein.

Welche Ziele setzt man sich als Spieler und Mannschaft nach der nicht optimal verlaufenen Hinrunde. Was ist noch drin bei nur sechs Zählern Vorsprung auf einen Relegationsplatz?

Bodzek: Das Wichtigste ist, dass wir so weiterspielen, wie wir die Hinserie aufgehört haben. Wir können auf jeden Fall mit jeder Mannschaft der Liga mithalten. Unser Ziel muss sein, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, und dann werden wir sehen, wie es vier, fünf Spieltage vor Schluss aussieht. Ob man sich jetzt Gedanken machen sollte, ob wir oben noch eingreifen können, weiß ich nicht.

Sie haben bereits beim MSV mit Norbert Meier zusammengearbeitet. Hat das bei Ihrem Wechsel eine Rolle gespielt?

Bodzek: Ja, man macht sich seine Gedanken, wohin man wechseln möchte, aber nicht nur über den Trainer. Da ich ihn kenne, war das sicherlich kein Minuspunkt bei den Überlegungen. Unter ihm bin ich von den Amateuren in den Profikader geholt worden.

Freuen Sie sich auf die Spiele in der Arena und auf die Fans?

Bodzek: Ich habe zwei Spiele mit dem MSV in der Arena gemacht, die Stimmung ist wirklich überragend. Den Rückhalt und den Zuschauerdurchschnitt haben noch nicht mal Mannschaften, die oben mitspielen. Das Potenzial ist wirklich wahnsinnig gut in dieser Stadt.

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