Der 20-jährige Stürmer der Fortuna hat sich durch seine zwei Tore gegen den FSV Frankfurt ins Rampenlicht geschossen.

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„Maxi“ Beister überzeugt mit seiner Dynamik.

„Maxi“ Beister überzeugt mit seiner Dynamik.

Wolff

„Maxi“ Beister überzeugt mit seiner Dynamik.

Düsseldorf. Wäre Ken Ilsø nicht gewesen, hätte Maximilian Beister der Spieler des Tages sein können. Mit seinen zwei Treffern erzielte der 20-Jährige aber ein Tor schlechter als der Dreifach-Torschütze des Fußball-Zweitligisten Fortunal beim 6:0 gegen den FSV Frankfurt. Jedoch hatte Beister nur halb so viel Zeit wie der Däne, schließlich kam er erst nach dem Seitenwechsel für Patrick Zoundi in die Begegnung.

Herr Beister, haben Sie an den zwei freien Tagen alles noch einmal genießen können?

Maximlian Beister: Da gehen natürlich einige positive Gedanken durch den Kopf. Vor allem freue ich mich, dass es so ein erfolgreiches Spiel für uns alle war. An den freien Tagen war es auch schön, mal entspannt in die Stadt zu gehen und sich etwas zu erholen.

Wie oft ist Ihnen denn schon ein Doppelpack gelungen?

Beister: Schon öfter, aber noch nicht im Profi-Fußball. Daher war es für mich etwas Besonderes und macht mich stolz. Das ist gut fürs Selbstvertrauen. Aber am wichtigsten ist, dass ich der Mannschaft damit helfen konnte.

Fortunas Zugang Ken Ilsø darf zwar Tore schießen, steht jetzt aber erst mal nicht mehr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Däne hat „Interview-Verbot“ in dieser Woche, das habe Trainer Norbert Meier mit der PR-Abteilung der Fortuna so beschlossen, sagte ein Sprecher des Klubs. Nach dem Sprechverbot für Andreas Lambertz nach dem 2:4 in Berlin schon der zweite „Maulkorb“ in nur neun Tagen.

Ebenfalls nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sollte das Testspiel gestern gegen den Zweitliga-Rivalen RW Oberhausen sein, das im Sportpark Niederheid mit 4:1 (Tore: Gaus/2, Jovanovic/2) gewonnen wurde. Zum Einsatz kamen Reservisten des Profi-Kaders sowie Philipp Heise und die Fortuna-II-Zugänge Luka Tankulic und Massih Wassey. Oberhausen hatte um den sportlichen Vergleich gebeten.

Wer hat denn nach dem Spiel als Erster gratuliert?

Beister: Freunde aus Hamburg waren in der Arena und haben zugeschaut. Das waren dann die Ersten, die nach meinen Mannschaftskollegen und dem Trainer gratuliert haben. Sie waren übrigens bisher vier Mal dabei, und vier Mal haben wir gewonnen. In Osnabrück, gegen Augsburg, Duisburg und jetzt gegen Frankfurt.

Haben Ihre Freunde denn schon Karten für das Spiel bei 1860 München am Montagabend?

Beister (lacht): Nein, das wäre wohl ein bisschen zu weit.

Speichern Sie solche Erfolge als TV-Szenen irgendwo ab oder heben Sie Zeitungsausschnitte auf?

Beister: Nein, nur sehr vereinzelt. Ein paar Artikel vielleicht und die Aufzeichnung von einem Tor, das ich per Volleyschuss bei einem Länderspiel gegen Italien erzielt habe. Wichtig sind die Momente, die man in Erinnerung behält.

Und am Montagabend in München gibt es den nächsten schönen Moment?

Beister: Wir wollen drei Punkte gewinnen. Wir müssen dafür so weiterspielen, wie wir das in den bisherigen drei Spielen in diesem Jahr gemacht haben. Auch beim 2:4 in Berlin waren wir nicht schlecht, sondern hatten ein bisschen Pech. Solange wir konstant Engagement und Zweikampfstärke zeigen und nach vorne guten Fußball spielen, müssen wir keine Angst vor dem Gegner haben. Wir haben in den drei Spielen elf Tore erzielt, auch das spricht für uns.

Ihre zwei Tore könnten ein gutes Argument für einen Platz in der Startelf sein.

Beister: Natürlich möchte ich von Anfang an spielen. Aber letztlich ist die Aufstellung Sache des Trainers. Meine Person ist da nicht entscheidend, vielmehr geht es darum, dass die Mannschaft Erfolg hat.

© WhatsBroadcast

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