Fortuna Düsseldorf erkämpft ein 1:1 in Paderborn. Sperre von Jovanovic um ein Spiel reduziert. Aachen besiegt Karlsruhe 3:1.

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Martin Harnik köpft zum 1:1 für Fortuna in Paderborn ein.

Martin Harnik köpft zum 1:1 für Fortuna in Paderborn ein.

Christoph Wolff

Martin Harnik köpft zum 1:1 für Fortuna in Paderborn ein.

Paderborn. Mit dem Punkt zum Jahresbeginn war Norbert Meier zufrieden. "Insgesamt hatten wir vielleicht ein paar bessere Chancen, aber die Gegner waren auch immer gefährlich", sagte der Trainer von Fortuna Düsseldorf Freitagabend nach dem 1:1 (0:1) beim SC Paderborn, wodurch die Fortunen zumindest über Nacht auf den dritten Platz der 2. Fußball-Bundesliga kletterten.

In einer kämpferisch dominierten Begegnung hatte Daniel Brückner die Gastgeber per sehenswerter Direktabnahme in Führung geschossen (30.). Nach der Halbzeit brachte der eingewechselte Marco Christ etwas mehr Organisation ins Angriffsspiel der Gäste - eine seiner Ecken köpfte Stürmer Martin Harnik zum Ausgleich ein (63.). "Im Großen und Ganzen sollten wir zufrieden sein", sagte der Torschütze.

Eine weitere gute Nachricht gab es für die Düsseldorfer bereits Freitagmittag: Die Rot-Sperre für Ranisav Jovanovic wurde von vier auf drei Meisterschaftsspiele reduziert. Das DFB-Schiedsgericht befand die angebliche Tätlichkeit gegen Bielefelds Andre Mijatovic am 4. Dezember nach Vorlage eines biomechanischen Gutachtens als "weniger gravierend". Der Stürmer kann also am kommenden Freitag gegen Union Berlin (18 Uhr) wieder in der Arena auflaufen. "Ich hätte zwar schon gerne in Paderborn gespielt, aber das ist besser als nichts", sagte Jovanovic, der das 1:1 seiner Mannschaft auf der Tribüne mitverfolgte und für ebenso gerecht befand wie sein Trainer.

Alemannia Aachen hat die Aufstiegsplätze ins Visier genommen. Zum Auftakt der Rückrunde bezwang die Mannschaft von Trainer Michael Krüger den Karlsruher SC mit 3:1 (1:0). Der Alemannia gelang vor 19 225 Zuschauern ein Blitzstart. Bereits nach 41 Sekunden nutzte Daniel Adlung unbedrängt ein Zuspiel von Timo Achenbach zum 1:0. Auer verpasste es allerdings, die Führung noch vor der Pause auszubauen.

Erst zielte der Stürmer knapp am Tor vorbei (3.), dann scheiterte er mit einem Strafstoß an KSC-Keeper Markus Miller. Nach dem Seitenwechsel dominierte Aachen weiter die Partie und kam durch Auer, der einen Konterangriff abschloss, zum 2:0 (48.). Karlsruhe intensivierte zwar seine Bemühungen. Tarvajärvi gelang aber nur der Anschlusstreffer (58.), ehe Drpic den Ball ins eigene Tor abfälschte (65.).

Mosquera schießt Union Berlin an seinem Geburtstag zum 1:0-Sieg

überragend: - gut: Masuch, Brückner, Manno, Löning, Saglik, Guie-Mien, Alushi zufriedenstellend: Gonther, Mohr, Krösche enttäuschend: Schachten, Strohdiek überragend: - gut: Christ, Anderson, Harnik, Ratajczak, Lambertz Zufriedenstellend: Langeneke, Oehrl, Costa, van den Bergh Enttäuschend: Fink, Weber, Hergesell

Dank eines Glückstors von Geburtstagskind John Jairo Mosquera hat der 1. FC Union Berlin beim Start ins neue Jahr seine Negativserie beendet. Dem Kolumbianer gelang an seinem 22. Geburtstag ein kurioser Treffer zum 1:0 (0:0)-Sieg des Aufsteigers über Rot-Weiß Oberhausen. Mosquera wurde nach einer Stunde vom Oberhausener Dimitrios Pappas angeschossen, von seiner Brust flog der Ball ins Netz. "Heute wird noch ein bisschen gefeiert", kündigte der Matchwinner danach an.

Union hatte zuletzt sechs Mal nicht gewonnen, allerdings drei Mal in Folge unentschieden gespielt. Die Berliner hielten dank des ersten Erfolges seit dem 30. Oktober den Anschluss an die Aufstiegsränge.

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