Zunächst geht’s aber gegen Walsum.

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Denise Giesler konzentriert sich ganz auf das Spiel gegen Walsum. (homü)

Denise Giesler konzentriert sich ganz auf das Spiel gegen Walsum. (homü)

Denise Giesler konzentriert sich ganz auf das Spiel gegen Walsum. (homü)

Düsseldorf. Lange schon waren die Handballerinnen von Fortuna Düsseldorf an Denise Giesler interessiert. Im Sommer des vergangenen Jahres wechselte die in Meerbusch aufgewachsene Torhüterin dann gemeinsam mit Lea Otten und Laura Eßer vom TV Aldekerk zu den Rot-Weißen. Die 24-Jährige peilt jedoch höhere Ziele an: Sie möchte auf jeden Fall in der Nordrheinliga, die zur Spielzeit 2017/2018 im Frauenbereich eingeführt werden soll, oder der 3. Liga spielen.

Giesler richtet ihr Augenmerk aber zunächst einmal auf das nächste Auswärtsspiel mit Fortuna beim TV Walsum-Aldenrade (19 Uhr, Sporthalle Driesenbusch). Die gebürtige Willicherin besticht mit großartigen Leistungen. „Ich habe während meiner A-Jugend-Zeit einfach mal ausprobiert, wie es ist, wenn man sich mit kurzer Hose ins Tor stellt“, erinnert sich Giesler heute zurück. „Ich habe damals ein sehr gutes Spiel gemacht und so wurde die kurze Hose zu meinem Markenzeichen.“

Nach vier Jahren verließ sie im Sommer den TV Aldekerk. „Ich wohne und lebe schon immer in Meerbusch, habe mein Abitur und meine Lehre zur Bankkauffrau in Düsseldorf absolviert. Ich hatte also einen Bezug zur Stadt“, sagte die Torhüterin. „Zudem wollte ich meinen Fahraufwand zu den Trainingseinheiten kürzer gestalten und sportlich in der Oberliga ganz vorne mitspielen. So passte es im vergangenen Sommer einfach ideal, dass ich gemeinsam mit Lea und Laura zu Fortuna wechselte.“

Aus dem Dreikampf um Platz 1 ist jetzt ein Zweikampf geworden

Mit ihren Leistungen in den ersten Wochen war sie nicht so zufrieden. „Der Einstieg hätte sicherlich besser sein können, aber ich habe sehr intensiv an mir gearbeitet und zusätzlich trainiert.“ Und das mit Erfolg. Gegen ihren Ex-Club Treudeutsch Lank nagelte Giesler ihr Gehäuse phasenweise zu und hatte maßgeblichen Anteil am 32:26-Erfolg.

Durch den Sieg gegen Lank ist vorerst aus dem Dreikampf ein Zweikampf um Platz 1 und die damit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen gegen den Mittelrheinmeister geworden. Größter Konkurrent der Fortuna ist der TV Aldekerk, der einen Zähler Vorsprung hat. Für Denise Giesler sind die Duelle gegen Treudeutsch Lank und den TV Aldekerk äußerst emotionale Begegnungen. „Für beide Vereine habe ich selbst jahrelang gespielt, man kennt viele Spielerinnen und natürlich Leute aus dem Umfeld“, sagt die sympathische Torhüterin, die noch nicht an das am 13. März anstehende Topspiel beim TV Aldekerk denkt. „Wir schauen einfach von Woche zu Woche.“

So gilt es am Samstag erst einmal die beiden Zähler beim TV Walsum-Aldenrade einzufahren. „Walsum ist eine eingespielte Mannschaft, die jedem Gegner gefährlich werden kann. Vor allem müssen wir wieder so stark in der Deckung stehen wie es uns gegen Lank gelungen ist“, sagt Giesler.

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