Der Kapitän will mit Fortuna den Aufschwung festigen.

Haggui
Karim Haggui will mit der Fortuna raus aus dem Tabellenkeller.

Karim Haggui will mit der Fortuna raus aus dem Tabellenkeller.

Christof Wolff

Karim Haggui will mit der Fortuna raus aus dem Tabellenkeller.

Düsseldorf. Es gab tatsächlich ein neues Gesicht beim Trainingsauftakt der Fortuna. Aber es war „nur“ Marco Kurz, der neue Trainer, der ganz genau hinschaute. Ansonsten war eigentlich alles wie immer zu Beginn eines neuen Jahres bei der Fortuna. Beim Laktattest liefen wieder die gleichen Spieler vornweg. Und dass Marcel Sobottka (nach seiner Verletzung), Didier Ya Konan, Fabian Holthaus und die Torhüter nicht unbedingt die Ausdauer-Wunder sind, ist auch bekannt. Emmanuel Iyoha, Joel Pohjanpalo, Oliver Fink und Karim Haggui hatten hingegen die besagte Extra-Luft, um hinterher nach ihren locker abgespulten schnellsten Runden von allen auch noch Extra-Beifall zu erhalten. Tugrul Erat fehlte ganz. Er trainiert jetzt fest mit der U 23.

Obwohl Kapitän Haggui gerade erst aus seinem Heimaturlaub in Tunesien zurückgekehrt war, hatte er genug Luft, direkt nach seinen Läufen mit dem neuen Trainer ein längeres Gespräch in der Leichtathletik-Halle an der Arena zu führen und wenig später auch den Medienvertretern noch Rede und Antwort zu stehen.

„Die alten Knochen sind ganz gut in Form“, sagte Haggui mit einem breiten Grinsen. Doch Fortunas Kapitän wurde schnell wieder ernst und kündigte an, dass die Mannschaft unbedingt den Erfolgstrend mit sieben Punkten aus den letzten vier Spielen fortsetzen will. „Wir haben zuletzt gespürt, dass es besser läuft, und das wollen wir jetzt bestätigen“, sagte Haggui. Auf die Aussage von Sportdirektor Rachid Azzouzi, der auf den bestehenden Kader setzen will, angesprochen, sagte der Kapitän, dass das ein wichtiges Zeichen für die Mannschaft sei. „Aber wir haben durch diesen Vertrauensbeweis auch eine besondere Verantwortung gegenüber dem Verein.“ kri

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer