Kommentar Foto Norbert Krings
Norbert Krings.

Norbert Krings.

Sergej Lepke

Norbert Krings.

Fortuna ist gut gerüstet für den Re-Start in die Liga übermorgen. Daran darf es keinen Zweifel geben. Natürlich kommen die Ausfälle in der Abwehr zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Aber jetzt kann die Mannschaft zeigen, dass das Lob für den ungewöhnlich guten Teamgeist nicht aus der Luft gegriffen ist. In Adam Bodzek und Robin Bormuth hat die Mannschaft gegen Aue zwei Innenverteidiger, die mit ihrer Erfahrung und Klasse keinen Unsicherheitsfaktor darstellen sollten. Zudem ist auch Raphael Wolf wieder fit. Nach dessen Leistungen im Testspiel gegen Gladbach muss niemand daran zweifeln, dass er übermorgen eine überzeugende Leistung bringen wird.

Die ersten drei Ligaspiele innerhalb von neun Tagen sind ein Gradmesser für die Erreichbarkeit der Ziele von Fortuna. Gelingen sechs bis neun Punkte wird die Mannschaft von Friedhelm Funkel die Gejagte an der Tabellenspitze bleiben. Eigentlich kann sich die Mannschaft nur selbst schlagen. Vom individuellen Potenzial und der mannschaftlichen Stärke braucht sich die Fortuna hinter keiner anderen Mannschaft verstecken. Jetzt heißt es, die Nerven im Griff behalten, geduldig sein und notfalls auch bis zur 90. Minute warten, bis der Ball im Tor des Gegners liegt.

Trotzdem ist es richtig, nicht freiwillig in die Rolle des Ligafavoriten zu schlüpfen. Mit Sprüchen allein ist noch kein Club aufgestiegen. In dieser Hinsicht zeigen die Spieler zum Glück genau so viel Disziplin wie ihr Cheftrainer.

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