Norbert Krings.
Norbert Krings.

Norbert Krings.

Sergej Lepke

Norbert Krings.

Da gibt es wohl diesmal keine zwei Meinungen. Aus Dresden hätte Fortuna Düsseldorf unbedingt drei Punkte mitbringen müssen. Einerseits war der Gegner eigentlich nur in einer Szene richtig auf der Höhe. Andererseits hatten die Gäste mindestens drei so klare Gelegenheiten, dass dieses Remis nur als bittere Enttäuschung für die Mannschaft von Friedhelm Funkel gewertet werden kann. Die drei Punkte wären auch im Hinblick auf das nächste Heimspiel gegen St. Pauli am Freitag sehr wichtig gewesen. Weil das Funkel-Team dann mit mehr Ruhe hätte auftreten können. So bleibt der Druck fast in gleicher Größe erhalten.

Die Fortuna war dem Gegner in allen Belangen überlegen. Hätten die Spieler nur mehr Ruhe gehabt und noch entschlossener agiert, wäre der Sieg überhaupt keine Frage gewesen. Auch ein an diesem Tag schwacher, weil gesundheitlich angeschlagener, Mittelstürmer und ein Innenverteidiger, dem ganz offensichtlich die Spielpraxis fehlt, sorgten auf Fortunas Seite dafür, dass es nicht zu einem Dreier reichte.

Dass die Spieler alle wissen, dass ihre Team und sie selber genügend Potenzial haben, wurde in den 90 Minuten von Dresden deutlich. Doch dieses Bewusstsein und die Überlegenheit dann auch mal richtig auszuspielen und konsequent zu sein, geht der der Fortuna immer noch ab. Übersicht, Effizienz und letztlich auch das Glück fehlten. Aber auch der allerletzte Biss, diese drei Punkte in trockene Tücher zu bringen war nicht zu sehen. Hoffentlich behält der Trainer Recht, wenn er sagt, dass es nach dieser Vorstellung eigentlich keine Zweifel am Klassenerhalt geben sollte.

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