Team von Taskin Aksoy macht zu viele Fehler und unterliegt RWE 0:3.

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Jusuf Mahsun und seine Kollegen konnten die Chancen nicht nutzen, die sich in Essen ergaben. Archiv

Jusuf Mahsun und seine Kollegen konnten die Chancen nicht nutzen, die sich in Essen ergaben. Archiv

Horstmüller

Jusuf Mahsun und seine Kollegen konnten die Chancen nicht nutzen, die sich in Essen ergaben. Archiv

Essen. Kein gutes Bild gab die Fortuna am Freitagabend während des Gastspiels in der Fußball-Regionalliga bei Rot-Weiss Essen ab. Die 0:3 (0:2)-Niederlage an der Essener Hafenstraße war dabei noch deutlich eher zu entschuldigen als das Fehverhalten einiger unverbesserlicher Anhänger aus dem Kreis der Fortuna-Anhänger, die vor und nach dem Spiel mit gestohlenen Karten und Gewalt gegen Polizisten für negative Schlagzeilen sorgten und die Fortuna-Fans wieder in Verruf brachten.

Die Elf von Taskin Aksoy musste sich nach Spielschluss „nur“ den Vorwurf gefallen lassen, leichtfertig Punkte liegen gelassen zu haben. Denn so einfach wie am Freitag war es vielleicht lange nicht mehr, die Punkte aus Essen zu entführen. Vor knapp 10 000 Zuschauern sorgte die „Zwote“ aus Düsseldorf zunächst für Raunen auf den Rängen. Zunächst bekam Nazim Sangare einen Foulelfmeter verwehrt, dann wurde das vermeintliche 1:0 der Fortuna durch Christian Weber nach einer Standardsituation aus unverständlichen Gründen aberkannt.

Auch die Überzahl nach einer Roten Karte können Gäste nicht nutzen

Die insgesamt limitierten Platzherren waren schon auf Fehler der Fortuna angewiesen, um die Partie zu ihren Gunsten zu lenken. Zunächst nutzte Marcel Platzek die Tiefschlafphase der Fortuna-Abwehr inklusive Torhüter Robin Heller, um RWE nach einer Standardsituation in Führung zu bringen (30.). Dann vertändelte der durch einen verfrühten Abwurf von Heller unter Druck gebrachte Christian Weber den Ball gegen Marvin Studtrucker, der nur noch quer auf den Ex-Fortunen Sven Kreyer zu legen brauchte (39.).

Im zweiten Abschnitt erwies Essens Marcel Platzek seinem Team mit einer Roten Karte wegen überharten Einsteigens einen Bärendienst (60.), doch die Aksoy-Elf war in der Offensive schlichtweg zu harmlos, um die Angebote, die der Aufstiegsaspirant an diesem Abend offenbarte, konsequent zu nutzen. In der Schlussminute besorgte Essens Soukou gegen resignierende Fortunen mit einem Solo den Schlusspunkt.

Fortuna II: Heller – Weber, Goralski, Langeneke, Ajani (80. Rybacki) – Urban – Jusuf Mahsun, Lippold (73. Lippold) -, Karpuz, Sangare, la Monica

Tore: 1:0 (30.) Platzek, 2:0 (39.) Kreyer, 3:0 (90.) Soukou

© WhatsBroadcast

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