In seinem zweiten Jahr bei der Fortuna soll der 22-Jährige offenbar fester Bestandteil der Abwehr von Trainer Funkel werden.

Friedhelm Funkel (r.) setzt großes Vertrauen in Kaan Ayhan. Der 22-Jährige gehörte in der vergangenen Saison zu Fortunas Konstanten.
Friedhelm Funkel (r.) setzt großes Vertrauen in Kaan Ayhan. Der 22-Jährige gehörte in der vergangenen Saison zu Fortunas Konstanten.

Friedhelm Funkel (r.) setzt großes Vertrauen in Kaan Ayhan. Der 22-Jährige gehörte in der vergangenen Saison zu Fortunas Konstanten.

Wolff

Friedhelm Funkel (r.) setzt großes Vertrauen in Kaan Ayhan. Der 22-Jährige gehörte in der vergangenen Saison zu Fortunas Konstanten.

Düsseldorf. Ein Trainingslager ist ein Aufenthaltsort für Sportler, die intensiv ihren Sport üben – so zumindest wird der Begriff in Lexika in gedruckter oder elektronischer Form erklärt. Fortuna Düsseldorf befindet sich noch bis morgen in einem solchen Trainingslager. Die Tage von Maria Alm in Österreich markieren nach dem ersten Trainingslager am Wiesensee im Westerwald bereits die zweite Phase dieser Art. Intensive Einheiten auf dem Platz, Teambuildung und Testspiele gehören zum Programm des Fußball-Zweitligisten.

Den sprichwörtlichen Lagerkoller wird bei der Fortuna sicherlich keine Spieler, Trainer oder Mitarbeiter mehr erleiden, da das Ende doch abzusehen ist. Aber die Profis machen keinen Hehl daraus, dass das Ende der Woche in den Bergen für sie etwas Gutes mit sich bringt. „Wir hatten hier eine gute Zeit, optimale Bedingungen“, sagt Kaan Ayhan. „Ich bin aber froh, wenn ich bald wieder in meinem eigenen Bett schlafen kann. Auch auf dem eigenen Platz zu trainieren ist natürlich etwas anderes.“

Nur fünf Tage weilte der Fortuna-Tross zwischen Wiesensee und Maria Alm daheim. „Im Urlaub waren wir auch in Hotels, haben in ungewohnter Umgebung geschlafen. Jeder fühlt sich doch zuhause am wohlsten. So ist es auch bei uns“, erklärt Ayhan.

Hohe Erwartungen vom Trainer und an sich selbst

Der 22-Jährige spielt in den Planungen von Trainer Friedhelm Funkel eine wichtige Rolle. Und eine veränderte. Vergangene Saison wurde der ehemaliger Frankfurter und Schalke, der bereits 32 Bundesligaspiele absolviert hat, meist im Mittelfeld eingesetzt. Jetzt wird er als zentrale Figur in Funkels Dreierkette einen auf dem Papier defensiveren Part übernehmen. „Im Spielaufbau habe ich mehr Platz und Zeit. Das kommt mir entgegen. Ich erwarte von mir auch, dass ich das Spiel mitgestalte“, sagt der türkische Nationalspieler.

Mit seinem Cheftrainer hat es bereits vor einiger Zeit ein Gespräch gegeben, in dem Fortunas Leistungsträger in die Pläne eingeweiht wurde. „Der Trainer hat mir klar gesagt, was er mit mir vorhat. Da denke ich an keine Diskussionen. Er weiß aber auch, wenn im Mittelfeld einer ausfällt, dass ich gerne da aushelfe.“

Mit der Fortuna möchte Ayhan in der neuen Saison besseren Fußball zeigen und in der Tabelle nach oben kommen, nachdem am Ende der Spielzeit 2016/17 der elfte Platz zu Buche stand. „Sieht man die Stadt, das Stadion und die Fans, müssen wir einfach mal den nächsten Schritt machen“, erklärt er selbstbewusst.

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