Mit dem Tor zum 1:0 war in Rostock der Pokalbann gebrochen und führte zum verdienten 3:0-Erfolg.

Ihlas Bebou (links) strahlt über das ganz Gesicht. Auch in Rostock hat der 21-Jährige mit einem Tor zum Sieg beigetragen. Axel Bellinghausen zeigt an, dass die Fortuna hoch hinaus will.
Ihlas Bebou (links) strahlt über das ganz Gesicht. Auch in Rostock hat der 21-Jährige mit einem Tor zum Sieg beigetragen. Axel Bellinghausen zeigt an, dass die Fortuna hoch hinaus will.

Ihlas Bebou (links) strahlt über das ganz Gesicht. Auch in Rostock hat der 21-Jährige mit einem Tor zum Sieg beigetragen. Axel Bellinghausen zeigt an, dass die Fortuna hoch hinaus will.

Wolff

Ihlas Bebou (links) strahlt über das ganz Gesicht. Auch in Rostock hat der 21-Jährige mit einem Tor zum Sieg beigetragen. Axel Bellinghausen zeigt an, dass die Fortuna hoch hinaus will.

Düsseldorf. Es war letztlich die Szene des Spiels der ersten Pokalrunde, das die Fortuna in in Rostock souverän mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Als Marcel Sobottka das Tor zum 1:0 erzielt hatte, war das bereits (fast) eine Vorentscheidung für den weiteren Verlauf der Begegnung. Oder, um es anders auszudrücken, Fortunas Mittelfeldspieler bekam in der 21. Minute den Ball so an die Hand, dass dieser im Netz landete. Der Schiedsrichter fragte bei den Beteiligten nach und entschied auf Tor. Eine diskussionswürdige, aber wohl richtige Entscheidung, die Fortuna auf die Siegesstraße brachte. Sobottka war heftig gestoßen worden, und die Hand ging in der Aktion auch nicht unbedingt zum Ball.

Fortuna wurde fortan noch dominanter, auch weil das aggressive Spiel der ersten 20 Minuten durch das Tor belohnt worden war. Zwar trübten ein paar Schwächen in der Abwehr den Gesamteindruck. Michael Rensing ließ aber mit sehenswerten Paraden nichts anbrennen. Das hätte gegen stärkere Angriffsreihen schief gehen können. „Da hatten wir einmal großes Glück oder großes Können von Michael Rensing, der in dieser Szene hervorragend pariert hat“, sagte Cheftrainer Friedhelm Funkel.

Erfreulich war hingegen die Leistung in der Offensive. Ein Tor nach einer Ecke ist in der Statistik der vergangenen beiden Jahre kaum zu finden, und auch die Flanken vom Flügel, die einen Abnehmer in der Mitte so finden, wie es beim 3:0 durch Ihlas Bebou der Fall war, hatten in der jüngeren Vergangenheit eher Seltenheitswert.

Alle Fortunen übernehmen inzwischen mehr Verantwortung

Es fällt auf, dass die Mannschaft viel ausgeglichner erscheint, was Leistung, Kampfgeist und Torgefährlichkeit angeht. Es gibt keine allein spielbestimmende Person mehr, wie es in der vergangenen Saison Kerim Demirbay war. So ist das Team der Fortuna wesentlich schwerer auszurechnen. Und jeder übernimmt auch mehr Verantwortung. Dass Marcel Sobottka so früh in der Saison als Doppeltorschütze auftritt, hatte wohl kaum jemand erwartet.

Die derzeitige Lage ist nach erst drei Spielen nur eine Momentaufnahme und steht besonders auf dem Prüfstand, wenn die ersten Niederlagen und Enttäuschungen da sind. Die berechtigte Hoffnung besteht, dass die Harmonie im Team, die auch auf dem Spielfeld deutlich sichtbar wird, positive Auswirkungen auf den Saisonverlauf haben wird.

„Ich muss der Mannschaft ein Riesen-Kompliment machen. Sie hat das Spiel von Beginn an sehr gut angenommen“, sagte Funkel, der auch bei den personellen Entscheidungen ein gutes Händchen beweist. Dass der Cheftrainer Ihlas Bebou bereits gegen Stuttgart als zentrale Sturmspitze nominierte, nachdem dieser lange nicht mehr auf dieser Position gespielt hatte, zeigt das Geschick, aus den Spielern das Optimale herauszuholen.

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