Der Vorstandsvorsitzende glaubt, dass Fortuna aus den sportlichen Dellen des Vorjahres gelernt hat.

Dirk Kall sieht eine gute Entwicklung im Verein. Archiv
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Wolff

Dirk Kall sieht eine gute Entwicklung im Verein. Archiv

Düsseldorf. Das neue Jahr hat längst begonnen, die Zeit der guten Vorsätze ist schon fast wieder vorbei. Die Fortuna muss aber noch warten, ehe sie diese zum Ligastart nach der Winterpause in die Tat umsetzen kann. „Die Zielsetzung hat sich nicht verändert. Wir glauben nach wie vor, dass die Mannschaft das Potenzial hat, oben mitzuspielen“, sagt Dirk Kall.

Fortunas Vorstandsvorsitzender geht von einem guten Jahr aus, ohne dass der Verein unter allen Umständen in der kommenden Saison erstklassig sein muss. „Wir wollen uns den Erfolg nicht erkaufen. So gibt es auch keinen Automatismus, dass wir die Latte des sportlichen Erfolgs zu hoch hängen.“ Kall sagt deutlich, dass die Weiterentwicklung des Vereins als Ganzes im Vordergrund steht. „Ja, wir wollen aufsteigen. Aber es bleibt ein mittelfristiges Ziel. Denn wir wollen uns auch in der Bundesliga etablieren.“

Kall will, dass der Verein vorbereitet ist und das Fundament nicht auseinanderfällt, wenn es dann mal sportlich nicht ganz so erfolgreich läuft. Zwar spürt die Vereinsführung einen Druck von außen und nimmt diesen auch ernst. „Doch wir haben mit unseren Partnern das Konzept besprochen und wissen, dass die Welt nicht zusammenbricht, wenn wir im Mai den Aufstieg nicht geschafft haben sollten“, sagt Kall. „Schaffen wir den Aufstieg nicht, werden wir dafür sorgen, dass wir mit mindestens gleich guten Voraussetzungen in die kommende Saison gehen können. Mir kommt es auf die kontinuierliche Weiterentwicklung an.“

Die sportlichen Krisen sind intern aufgearbeitet worden

So kann es für alle handelnden Personen eine wichtige Erfahrung gewesen sein, dass es in der Hinrunde „zwei sportliche Dellen“ gegeben hat, wie es der Vereinsboss der Fortuna ausdrückt. „Nach außen haben wir die Ruhe bewahrt, aber intern gab es natürlich eine klare Analyse der Spiele in Würzburg und gegen Karlsruhe sowie in Aalen und gegen Sandhausen“, sagt Dirk Kall.

Die Frage lautete, warum das vorhandene Potenzial nicht genutzt wurde, um in diesen Spielen erfolgreicher abzuschneiden. Dass sich daraus aber ein Problem zwischen sportlicher Leitung und Vereinsführung ergeben haben könnte, weist Kall mit klaren Worten zurück. „Das Gegenteil ist sogar passiert. Wir sind als Team im Verein enger zusammengerückt, obwohl die Problematik keinesfalls schön geredet wurde.“

Die Mannschaft sei zurecht kritisiert worden, aber letztlich habe die Fortuna mit dem verdienten, wenn auch glücklichen, Erfolg gegen Berlin für einen guten Abschluss des Jahres gesorgt und auch gezeigt, dass sie lernwillig sei.

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