Vereinsführung beklagt körperliche Übergriffe auf Mitarbeiter durch die Einsatzkräfte.

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Während gegen 15.15 Uhr die zweite Halbzeit läuft, werden an der Gaststätte Kastanie immer noch Fortuna-Fans abgeführt.

Während gegen 15.15 Uhr die zweite Halbzeit läuft, werden an der Gaststätte Kastanie immer noch Fortuna-Fans abgeführt.

Stefan Arend

Während gegen 15.15 Uhr die zweite Halbzeit läuft, werden an der Gaststätte Kastanie immer noch Fortuna-Fans abgeführt.

Düsseldorf. Das Vorgehen der Polizei vor und während des Drittliga-Fußballspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und Union Berlin ist auf wütende Kritik gestoßen.

Die Fortuna-Verantwortlichen klagen in einer Pressemitteilung vor allem über "körperliche Übergriffe auf Mitarbeiter des Vereins, obwohl diese lediglich deeskalierend einwirken wollten".

Hintergrund ist das Verhalten der Polizei an der Gaststätte Kastanie an der Kaiserswerther Straße, wo 250 Fortuna-Fans über Stunden hinweg festgesetzt wurden.

Als Grund führt Polizeisprecher Gunter Herring an, dass es "konkrete Hinweise auf beabsichtigte Auseinandersetzungen zwischen Düsseldorfer und Berliner Hooligans an Drittorten gab."

80 gewaltbereite Fans seien nach und nach zum Polizeipräsidium gebracht und gegen 17.30 Uhr wieder entlassen worden. Die Vereinsführung von Fortuna kritisiert dagegen die Festsetzung von nicht gewalttätigen Anhängern und "auch unbeteiligten Personen".

Gegen 13.20 Uhr hatte die Polizei bereits Berliner Fans am Freiligrathplatz aufgenommen und zur Arena begleitet. Auch dort wurden vorübergehend 80 Personen in Gewahrsam genommen.

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