Der 40-Jährige sitzt gegen Wattenscheid wohl auf der Bank.

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Düsseldorf. Beim wichtigen 3:0-Auswärtssieg in Siegen am vergangenen Wochenende konnte Taskin Aksoy in seiner Startformation vier Spieler aus dem Profikader aufbieten. Angesichts der enormen Personalsorgen der Zweitligamannschaft der Fortuna muss der Fußballlehrer am Sonntag im Heimspiel gegen die SG Wattenscheid 09 aber höchstwahrscheinlich mal wieder improvisieren. Denn die U 23 der Rot-Weißen spielt zeitgleich mit den Profis und dürfte einige Spieler hochziehen, auch die U 19 der Flingeraner ist am Sonntag gefordert. „Es wird nicht einfach“, sagt Aksoy. „Bei dieser terminlichen Konstellation ist es natürlich eng.“

Einer, der da helfen könnte, hat seine aktive Zeit eigentlich hinter sich. Jens Langeneke, 2012 mit der ersten Mannschaft in die Bundesliga aufgestiegen, könnte noch einmal das Fortuna-Trikot überstreifen. „Von Null auf Hundert geht es natürlich nicht. Aber Jens wird wohl im Kader sein“, sagt Aksoy. Langeneke, der 2015 seine Schuhe an den Nagel hing, verstärkte im Februar das Trainerteam der U 23. Im Alter von 40 Jahren könnte der Defensivspieler jetzt noch mal zu einer wichtigen Hilfe im Abstiegskampf werden.

Denn angesichts von nur zwei Punkten Vorsprung auf den FC Schalke 04, der den ersten Abstiegsplatz belegt und noch ein Spiel mehr zu absolvieren hat, steht Fortunas zweite Mannschaft weiterhin extrem unter Druck. „Dass die Konkurrenten alle bereits vor uns gespielt haben, tut nichts zur Sache“, erklärt Aksoy. „Wir können nicht auf andere schauen, sondern müssen unsere Punkte einfahren.“

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