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Fortuna Düsseldorf und Lorenz-Günther Köstner gehen von nun an getrennte Wege.

Fortuna Düsseldorf und Lorenz-Günther Köstner gehen von nun an getrennte Wege.

dpa

Fortuna Düsseldorf und Lorenz-Günther Köstner gehen von nun an getrennte Wege.

Düsseldorf. Nachdem die Vereinsführung des Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf am Donnerstag noch große Zweifel hatte, dass das Thema "Trennung von Lorenz-Günther Köstner" bis zum Trainingsstart vom Tisch sein würde, wurden am späten Donnerstag und am Freitag endlich Nägel mit Köpfen gemacht: Lorenz-Günther Köstner ist kein Trainer von Fortuna Düsseldorf mehr.

In den Verhandlungen zwischen Club und dem 62-jährigen Trainer wurde man sich doch überraschend einig, und der Abfindungs- bzw. Auflösungsvertrag ist nun von Köstner unterschrieben worden. Über die Höhe der Abfindungssumme gelangte nichts an die Öffentlichkeit. Darüber lässt sich nur spekulieren. Aber die Abfindung sollte wohl unter 300.000 Euro liegen.

Gleichzeitig war auch klar, dass Oliver Reck künftig für die Fortuna als Cheftrainer tätig sein wird. Der bisherige Interimstrainer hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird am Montag offiziell als Hauptverantwortlicher im Trainingsbereich der Fortuna vorgestellt. Einen neuen Co-Trainer wird es auch noch geben, allerdings kann diese "Baustelle" erst jetzt nach dem monatelangen Trainertheater bearbeitet werden.

„Wir bedanken uns bei Lorenz-Günther Köstner für seine Arbeit für Fortuna Düsseldorf und wünschen ihm bei seiner weiteren Genesung alles Gute. Oliver Reck hat mit seiner mitreißenden Art als Interimstrainer nicht nur tolle Ergebnisse erzielt, sondern auch erfrischenden Offensiv-Fußball spielen lassen.“

„Wir haben uns für Oliver Reck als neuen Cheftrainer entschieden, weil wir davon überzeugt sind, dass er mit der Mannschaft den positiven Trend vom Ende der vergangenen Saison in die kommenden Spielzeit mitnehmen wird."

„Ich hätte gerne bei der Fortuna weitergearbeitet, weil mir die Arbeit großen Spaß gemacht hat. Wir haben uns nach meiner leider nur sehr kurzen Zeit bei der Fortuna nun auf einer gemeinsamen Ebene geeinigt. Ich wünsche der Fortuna mit dem gesamten Umfeld viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft. Für mich persönlich geht es zunächst einmal um die vollständige Genesung, die kurz bevor steht. Dann möchte ich wieder als Trainer arbeiten.“

„Den eingeschlagenen Weg möchte ich mit dem Team nun weitergehen. Düsseldorf ist eine tolle Stadt und Fortuna ein großartiger Verein mit super Fans. Jetzt liegt es in unseren Händen, daraus etwas zu machen. Ich möchte, dass alle für unsere Fortuna an einem Strang ziehen.“

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